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Brandenburgisch-preußische Fahnen in der Zeit des letzten Kurfürsten und des ersten Königs. 1688 - 1713

Full text: Brandenburgisch-preußische Fahnen in der Zeit des letzten Kurfürsten und des ersten Königs. 1688 - 1713

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Adlers feine preu�ische fein. Denn der einzige preu�ische Truppenteil, der im 3a fyl'c 5709 am Gbcrrhcin stand, bas
Vataillon Nassau
-
Dillenburg. ist an diesem Treffen nicht beteiligt gewesen/ wahrscheinlich steht eine Nachl�ssigkeit
de^ urspr�nglichen Zeichnerg in Frage. Die Verwechselung eines eink�pfigen Adlers mit dem zweik�pfigen ist auch
sonst in den �Triomphes 1
'
nachweisbar.
An dem blutigen Cage von H?alplaquet, U. September (709, hatten \6 preu�ische Vataillone und
35 preu�ische Schwadronen a gefochten. �Les troupes de V.M.", berichtete Grumbkow am \5, September an den
K�nig, �se sont distingues d'une mani?re extraordinaire et le r�giment du Prince Royal a fait de miracles
aussi bien que les gardes de V.M. et le Leib Regiment, enfin tant infanterie que cavalerie se sont attir�s
l'applaudissement de toute ann�e" ZTT�t besonderem Eobc erw�hnte er auch die Regimenter garenne, Trousse!
und D�nhoff, welche die feindliche Aar>allerie zur�ck'
geworfen halten. Stolz und Trauer jtttertt aus den geilen,
in denen der Kronprinz selbst, noch vom Schlachtfelde
aus feinem Dater den Steg meldete. Er schrieb:
�AllerDurchlauchtigster Gro�m�chtigster A�huich
Aller Gn�hdigstcr K�rnig und l^rr Patter.
Euer �l�ajefidt fan ich nicht ermangeln Zu sahgen
das Mer heuhte oie Franzohsen totaliter haben ge
schlahgcn (Euer Majest�t grahtnlicre von ?jcr^en um
die glorieuse action ich kahn mit der Wahrheit sahgen
das Euer J?tajeftat trouppen haben sich wie Helden
gehalten haben und uhrsachc das wier gewunnen haben
der g?nerai tetto ist tolid ich recommandire Euer
?�tajeft?t allerunterth�nigst den Brigadir troussel in
feinen Platz ich kahn E. ITl* versichern bas er ein
offkir pott m�rite ist ich mus (Euer �l?ajeftat auch aller
nnterth�nigst bitten das Euer Ma morgen gnahde und
avancement r>c>r den Oberster gerfdorp haben weil
er bey mir wie ein erltch rnahn getahn der oberfte
Montarge kahn es Eu 21�: sahgen leider ist oberfte
trefckau toht bas mir sehr nahe gehet mein Regiment ist gan� ruiniret Pauquen und Fahnen haben unsere
Erlichc Preuffen etliche genommen Gott fcy Dana ich bin noch guht dar non gefomen 8 ich fan nid} mehr
schreiben ich recommence mich in Euer Majest�t hohe gnahde und bitte noch mahl alkruuterth�nigst die obige
officirs zu avancire ich bin an Eu M: und verbleibe so lange ich lehbe D
Von (Euer Majest�t
aller u?ik'rh�nigstcr
und gehorsahmstcr Sofyn Diener
im Cahn de
Battallie den N- Sep (709
um 5 uhr nach mittag�
1 Sicile die {fertige des pciitjcn ?iiocu von S?OoYen. Wien (886. XI., 536, namentlich Ulff.
�
M- 2. �3atailEt�t ?e?b-
Kcgimeiii, (. 2. 5. Bataillon Kronprinz, 2 HaiaiUone Albrecht, 2 Eottitm, ( Erbprinz, iAlt �ioljna, ( 3an9 Dcchmi, lDarenne,
( Anhalt^Zcrbst. i ?�>choff, , ECronffcl.
�
s Schwadronen vom teib*Regiment, Kronprinz, Markgraf Philipp, M�rten3leben,
3chlippcnbach, Du portail. Hatte zu Pferde, je vom Regiment , !?on^fcld, AnZpach, Vcrfflinger Dragoner. � 8 Don de� sech5
beim Kronprinzen befindlichen (Sensbarmes wurden jroei an seiner Seite get�tet.
        
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