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Brandenburgisch-preußische Fahnen in der Zeit des letzten Kurfürsten und des ersten Königs. 1688 - 1713

Full text: Brandenburgisch-preußische Fahnen in der Zeit des letzten Kurfürsten und des ersten Königs. 1688 - 1713

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Don brandenburgischen Truppen hatte nur bas Vataillon arenne verst�rkt, nach ptentottt gesandt worden uno hatte sich bei allen Gelegenheiten vor dem Feinde hervorragend
bew�hrt.^ Sei Marsaglia hatte es zwei seiner Fahnen eingeb��t, diesen Verlust aber durch Eroberung einer Standarte
der Gensdarmes (Compagnie �cossaise) wenigstens teilweise wettgemacht.
In den �7>iomi)ke5" find diese Feldzeichen fast v�llig2 �bereinstimmend dargestellt (Tafel I, Nr. 2). Auff�llig,
und aus den preu�ischen Duellen nicht erkl�rlich, ist der Umstand, da� das Mittelfeld beider unausgef�llt (wei�) ist,
w�hrend die gew�hnlichen (gr�nen) Fahnen von Varenne, von dem, wie oben bemerkt, eine Aampagnie zu Tourneaud
gesto�en war, in der Mitte � vielleicht auf rotem Grunde (siehe Hohenzollern -Jahrbuch 5H02, Seite � einen
gr�nen zwischen Felsen wachsenden f>almbaum mit der �berschrift:
SURGIT SUB PONDERE VIRTUS,
zeigte.
teider war General Courneaud Inhalts seines Verichts vom H. M�rz "^^ kage, augenblicklich
zu berichten, �von was couleur, Sinnbilder und �berschrift" die Fahnen seines Vataillons waren, weil bei der Reduktion
H nach Magdeburg und 4 zu seiner Freikompagnie gekommen seien. Vie in Aussicht gestellte Meldung seinem Aapit�ns
ist nicht erstattet oder nicht erhalten.
Nach kage der Verh�ltnisse kann vorl�ufig nur angenommen werden, da� die beiden refugierten Regimenter
wesentlich �bereinstimmende, wohl nur in den Sinnbildern verschiedene, Fahnen von gr�ner Farbe gef�hrt haben.
Zwei Fahnen von varenne k�nnen nicht in Frage kommen, weil die Abgabe dieses Truppenteils sich auf eine
Kompagnie beschr�nkt hat.
Die Verluste der Franzosen an Fahnen und Standarten waren ebenfalls sehr erhebliche gewesen. Mehr als
30 waren den Verb�ndeten in die H�nde gefallen. Beispielsweise hatte das kaiserliche Regiment Montecuculi zu Pferde
die angreifenden �5yu5,6lc�nen der Na�5an ic>mpne5" haben die
Abbildung einer d�nischen, zweier englischer (blau mit dem wei�en Andreaskreuze , in jedem blauen Teile eine goldene
Distel) und 8 gleichartig emblematisierter, wahrscheinlich auch englischer, wei�er Fahnen �berliefert. Letztere tragen
s�mtlich eine goldene Mauerkrone, aus deren mittelstem Turme eine silberne Hand, eine ebenfalls silberne Streitaxt
haltend, w�chst; auf vier T�chern steht ein hellpurpurncs geradliniges Areuz. Zwei von diesen f�hren im oberen
wei�en Felde eine rote Flamme.
von den 4 Fahnen, Y Standarten und einem Paar pauken, die in der sogenannten Styrumschen Aktion
bei H�chst�dt, 20. September in franz�sische H�nde fielen, sind in den �I>i
    
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