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Das Münzwesen Brandenburgs während der Geltung des Münzfußes von Zinna und Leipzig

Full text: Das Münzwesen Brandenburgs während der Geltung des Münzfußes von Zinna und Leipzig

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Dagegen versuchten die ?�iiolnu\3cr und auch Anrsachsen, Brandenburg mit Zwang davon zur�ckzubringen.
3"t 3uni \68(j setzten 1))olfenb�ttel und Zelle die bmn�enburQtfdjen (�u'ci�rtttoltalov von 56 auf 1^ Groschen (jerab,
und gleich darauf verbot sie sogar Aursachscn. Vas war aber ganz erfolglos: die Leipziger Aaufmaunschaft erkl�rte,
die brandenburgischen Zweidrittel seien auf o�n ?�teffen zu Leipzig uno Vraunschwcig das beste Geld, die C�nebui'ger
20. 'Va tal� !<^)I, iVrlin 25. �/j, ffnlrr 16^3, il?iubcu
h�tten auch schon mit dem Talerfn� angefangen. Die fremden Ranfleute h�tten gebeten, man �l�ge die kurs�chsische
Regierung doch znr Annahme des brandenburgischen Fn�es bewegen. Daraufhin zog diese nicht nur das Verbot zur�ck,
sondern m�nzte seit Oktober die Zweidrittel auch nach aus.
Nun fehlten nur noch die L�neburgcr, von denen Georg U)ilhelm von Celle und Evnst^lugust von Calenberg
zwar anch nicht mehr den Zinnaschen Fu� streng eingehalten hatten; aber beide waren bez�glich der gr�beren Porten
23. 6 pfennig 1614, iVrlin 22. */u Enlrr 1700, ?llaijbchmj 2^, pfennig tfi93, f�drgurb
doch daf�r, diesen wieder allgemein zu machen, jedoch horte man darauf nicht mehr: wie schon vor einem '>ahre
am Reichstage stellte Vrandenburg in einem schreiben an die und Schweden nochinals vor, warum es
einen Talerfu� eingef�hrt habe. IDolle man etwas Dauerhaftes erreichen, so d�rfe man nur die ordentlichen
Areism�nzst�tten arbeiten lassen, m�sse alle anderen, die sogenannten Heckenml'iuzen, s"lti manu zerst�ren, welche
Beschl�sse vom ganzen zu fassen seien, weil sonst die besseren der beiden s�chsischen Areise den anderen
25. 3 pfennig |?00, Berlin 27. pfennig yetiin 2b, 2 Pfennig (7(t(�. ?lTflgbol'urt)
iininer weiter pro pabulo dienen w�rden. Vis es aber dazu k�me, m�sse der Aurf�rst sich sch�tzen.
er nach Zinnaschein Fu�e, so w�rden, da das Silber Caler � bis Groschen koste, bald alle seine
stillstehen und das 3and von kaiserlichen:, polnischem und anderem schlechten Gelde �berflutet werden.
Darauf kam man schnell zum Schl�sse. Um Neujahr versammelten sich in Leipzig die Gesandten der
vier Staaten, aus Berlin kam Anyvhausen selbst, der die treibende Araft des Aongresses war. Nut wachsen war er
einig, die k�nebnrger hielten aber immer noch z�he an ihrem Talerfu� fest. Da taten sich denn Brandenburg
        
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