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Eine türkische Gesandschaft am Hofe Friedrichs des Großen im Winter 1763/64

Full text: Eine türkische Gesandschaft am Hofe Friedrichs des Großen im Winter 1763/64

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an den ih>n befreundeten (SIetm: �Der K�nig lie� sich einige Pferde vorreiten und begegnete dem Rittmeister feiner
Gewohnheit nach sehr leutselig. Der Rittmeister war nachher �ber die Gnade des K�nigs in einem ordentlichen
Enthusiasmus, welches dein K�nige wieder gesagt wurde, der ihn des Nachmittags darauf zu sich auf Cafe bitten
und des Abends ein Intermezzo von einem
t�rkischen Seer�uber ihm 311 Gefallen an-
stehen lief). Der T�rke hat �ber Per-
wunderuug und Entz�cken �ber solche
Gnade [i??n] best�ndig anbeten wollen." 1
�Nit ostentativer Auszeichnung be
handelte Friedrich endlich auch die tartarische
Gesandtschaft, die ein Jahr sp�ter in pots-
dam anlangte. Sie verdient auch aus dem
Grunde n�here Erw�hnung, weil sie eine
Art Vorl�ufer 311 jenen weiteren Vot-
schaften bildet, die, wie wir sehen werden,
eine bedeutsame Holle gegen Schlu� des
Siebenj�hrigen Krieges 311 spielen be
stimmt waren. Am 25. Juli \75O meldete
f)odcwils, da� ein tartarischer Gberst
Mustapha Aga im Auftrag des Gro�-
khans der "Krinttartaren, Aslan Geray, und
feines Vruders des Sultans von Bubstaf,
Kertm (�eray, eingetroffen sei, angeblich
um einen in preu�ischen Diensten stehenden
Circaffier zu reklamieren, tals�chlich aber
um sich �ber das Verh�ltnis zwischen
f?reu�cn und Ru�land Zu unterrichten und,
w�rde es zuni Ariege zwischen beiden
Staaten kommen, dem K�nig alle er-
denkliche l^ilfeanzubieten. ZNustapha habe
ferner ihn der Anh�nglichkeit und der
Freundschaft jener beiden NIachthaber zu
versichern und 511 erkl�ren, da� sie von
Bewunderung f�r Friedrichs Person und
Gro�taten erf�llt feien und ihm zu seinen
gl�nzenden Erfolgen Gl�ck w�nschten. Dem
K�nige war es nicht unlieb, zu h�ren, da�
bas Erscheinen des Tartaren an seinem
Hofe bei den Vertretern der gegnerischen
Cinju^ &C5 tfi??ifdjen �efan?�ttn �ldjmel 
    
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