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Der Kaiser und die Kunst

Full text: Der Kaiser und die Kunst

5In hohein ?ttage unterst�tzt werden die Bestrebungen des Kaiserg durch die 3^� gewordene und von den
t^ohen Eltern sorgsam gepflegte Begabung, alle Ihn bewegenden k�nstlerischen Ideen in mit scharfer Auffassung
komponierten und den gewollten Gedanken klar widerspiegelnden Zeichnungen zum Ausdruck bringen zu k�nnen. Bei
Besprechungen und Veratungen mit den ausf�hrenden K�nstlern benutzt Kaiser wilhel,nll, ebensoviel den Zeichenstift
wie die Sprache, um Seine Gedanken 511 verdeutlichen, ja, oft gibt (Er mit ersierem allein Seiner Kritik Gestalt und
gleichzeitig bestimmten Direktiven deines Willens die Form. Auch liebt es der Kaifet, Sein Inneres bewegende
Gedanken und Sorgen f�r bas Wohl Seines Voltes nnd die h�chsten G�ter der Zi?enfcfjfyeit in k�nstlerische Form zu
5flalbnrg: Porta decumana mii ?*tvStrttue t>cs IlnlnniTius pius
kleiden und in Gestalt von Gedenkbl�ttern als weiten Areisen zug�nglich und verst�ndlich Zu machen, oder
auch in solcher Form das Andenken unserer zu ehren, oder der Erinnerung an opferfreudige Pflicht
erf�llung k�nstlerische Weihe zu geben. Vo es gilt, einem Geschenke hohen pers�nlichen NX-rt zu verleihen, ist des
Kaisers Hand rasch bereit, deiner Idee Form und Gestalt zu verleihen, ebenso wie manchem abgeschiedenen Freunde
der Grabstein oder das Denkmal nach Seinen Entw�rfen und Bestimmungen errichtet wurde. Ganz besondere Freude
macht es dem Kaiser, die f�r die Aunst scheinbar unnahbaren Kriegsmaschinen unserer Clarine mit dein stifte zu
bezwingen und in k�nstlerische Formen zu kleiden; und auf diesem Gebiete nimmt Er auch mit Vorliebe in den selten
gegebenen Mu�estunden Amsel und Palette zur l^and, uni den Zauber im Vilde festzuhalten, den der gegen die
Naturgewalten und die ewige des Gzeans immer von neuem entbrennende Kampf des menschlichen Geistes
in stets neuen Gestaltungen in uns aufleben l��t.
        
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