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Der Kaiser und die Kunst

Full text: Der Kaiser und die Kunst

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der mit Vegeisterung eingreift und alle Schwierigkeiten betfette r�umt, wo es gilt, dem deutschen !?olke die Andenken
und Zeugen feiner alten Geschichte 311 erhallen und wieder 511 beleben. Besondere Freude aber bereitet es dem
Hohen Herrn, wenn Er die St�tte unserer alten Geschichte wieder mit neuem (eben zu erf�llen vermag; ich erw�hne
hier nur das Kost�mfest im Berliner Schlosse zur Feier des hundertsten (Geburtstages Kaiser Ivilhelms des Gro�en
und feine Wiederholung im kleinen Kreise im Neuen �arten zu Potsdam, das ??�enjelfefl in Sanssouci, und vor
allem die gro�artigen Feste in der ?luirtenbur^ bei Gelegenheit der Einweihung der Schlo�kirche, wo die H�fe und
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des alten Ordengschlosseg sich wieder durch die Deulschritler n�t ihren Knappen belebt zeigten, wo die Glocken
der Kirche zum erstenmal wieder l�uteten und der Kaiser als Protektor des Iohanniterordens im feierlichen Zuge
der Ritter in ihren alten malerischen. Trachten zur Kirche schritt. ?as waren unverge�liche wilder, und das
sch�n Heils frohe Auge des Hohen Herrn freute sich ihrer doppelt, als Er aus der allgemeinen Begeisterung erkennen
mu�te, welchen Erfolg Seine Anordnungen davongetragen hatten. In dieser F�higkeit, k�nstlerisch ausgestaltete
Feste zu arrangieren und zu feiern, zeigt sich auch in hohem 2Na�e die malerische uud dekorative Begabung des
Kaisers, die sich mit au�erordentlichem Erfolge auch bei der k�nstlerischen Inszenierung von B�hnenwerken nach
eigenen Entw�rfen bet�tigt hat.
        
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