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Der Kaiser und die Kunst

Full text: Der Kaiser und die Kunst

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(5o[d)oitf f�r die Allgemeinheit; des Gro�en Friedrichs Wort, da� der Konica der erste Diener feines Staates seil! folle,
hat unser Aaiser auch auf die Aunst tragen, die niclit ein Vorrecht der deichen und (Gebildeten, sondern ein
cgrji^ungs^ und Vefrewng5,nittel des Geistes f�r dag gesamte Dolf sein soll. Pie oft in das Kleinliche gcl?endc
5aminlcrlciocnschaft, die ihre h�chste iDoime in &em pers�nlichen, wom�glich beneideten Vesitze findet, ist dein Kaifer
?nttpurj des H�lfe� fur ba? fflittdfl�cf eines CiifcIauffdtjK
I'�llig fremd, woran Er Freude empfindet, das soll auch der Alenschheit sut Freude werden, und eine wahre
Befriedigung �ber das in der Kunft Erreichte f�hlt Wilhelm II. erst, wenn dasselbe zu einem Allgemeingut geworden
ist. 3n diesen Z�gen zeigt sich die wahre hcrrschernatur, die ihre Freude nur in der F�rderung des Volkes findet.
Daraus erkl�rt es sich auch, da� der Katfcc zu dem Berufe eines privaten Sammlers y der doch immer selbsts�chtige
Zwecke verfolgt, gar keine Neigung zeigt: �)ch bin kein Sammlet und werde trotz aller versuche keiner", ist ein �fter
von Ihm gebrauchtes wort. Andererseils erkl�rt sich auch aus diesem Charakterzuge die hohe Anerkennung, die der
        
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