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Die Hohenzollern und die Oranier in ihren geistigen, verwandtschaftlichen und politischen Beziehungen

Full text: Die Hohenzollern und die Oranier in ihren geistigen, verwandtschaftlichen und politischen Beziehungen

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Unter diesen Unift�nden war os doch mehr als eine 5aune, als im jahro I<�4., Friedrich Ivilhelm, 1{u?*
f�rst von Brandenburg, sich entschlo�, die ��Itt0?tc5fc^aft des Bundes 511 erwerben. Gleichzeitig mit ihm wurde
Conrad non Vurgsdorf aufgenommen, nachdem im jal^rc \(�<{2 der Herzog Friedrich von Schleswig Holstein
und Heinrich von Nassau vorangegangen waren. ?s war damit ein neues Vand uni die befreundeten
Dynastien geschlungen, das seine Kraft im Caufe der folgenden jahvjebntc auch in Seiten l'eivahrt hat, wo der
U?i6erftreii der politischen Interessen Mo pers�nlichen Beziehungen 511 lockern geeignet war; die beiderseitigen Freunde
haben mehr als einmal die halb zerrissenen Faden wieder anzukn�pfen verstanden.
Friedrich lVilhelm galt schon damals als einer der begabtesten und hoffnungsvollsten unter den regierenden
Landesherren in Deutschland und bald war das !vort eines Zeitgenossen, da� er �der .onsiderabelste lxrr iin deiche sei
nach dem Aaiser" weit und breit bekannt. Die Freude der Vr�der war daher allgemein und sie kommt in den Aund
gebungen, die damalZ aus dem Sch��e der (N^llschaften heraus erfolgten, deutlich zum Ausdruck, "mi Jahre
Fi'irdrich-IV'ill^lm.der (Sroge ?furfiiifl,nls lTiiigtie& t>rs palnibauui�. Kwpffl[!l(f]mis bet 5i^iifl(J. IMItei,Den ?cutfcijfl pulmimum ufm. n�mberg, IDoIfg.Cnbtei li"41
wagte einer der Gesellschafter, der seinen aber vorsichtigerweise versckwieg^ eine Verteidigungsschrift der Frucht
bringenden l'V'sellschaft herauszugeben es war das erstemal, das; die Gesellschaft mit einer derartigen Schrift vor
die Veffentlichkeit trat - - und er hielt es f�r richtig, das B�chlein dein Gro�en Kurf�rsten zu widmen; es war, als
ob er Deckung hinter diesem Rainen zu finden hoffe. Das Vild des Kurf�rsten, das dem N�eblein vorangesetzt ward,
ging in den Kreisen der deutschen wie der au�erdeuls^en Gesellschaften von Hand zu t>md und der I'iame des
�Untadeligen" war bald in aller Die alten Ideale hatten einen neuen Vork�mpfer von hervorragender
geistiger Bedeutung gefunden. Das war f�r die Gesamtheit des Sundes um so wichtiger, weil die Entwickelnng der
Dinge in den Niederlanden zun�hst zur vollen Ausschaltung des Einflusses der Vranier f�hrte und Friedrich
Wilhelm alle seine schritte und ohne die der befreundeten Dynastie tun und ergreifen mu�te.
Ivilhelm III.von (l)ranien wurde geboren, als sein Dater lOilhclm II.bereits tot war. Die autioranische
Partei in den Niederlanden benutzte die des Prinzen und die um sich selbst der
Herrschaft zu bem�chtigen. Auf Einladung der Staaten von Holland kamen die Abgeordneten der anderen Provinzen
1 Es war ,f. von l?>lle.
        
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