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Die Hohenzollern und die Oranier in ihren geistigen, verwandtschaftlichen und politischen Beziehungen

Full text: Die Hohenzollern und die Oranier in ihren geistigen, verwandtschaftlichen und politischen Beziehungen

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Kunft" errietet und mehrere bisher getrennte (l)rganisatiouen arbeiteten in diesem neuen l)ause als bereinigte Kammern.
Die Sojtotat ,�5ur ?ar>enbelblume", die fast nur aus fl�chtigen Flaml�nderu bestand, die sogenannte Vrabautisclx'
inner nnd Mo �Akademie" des Dr. Samuel Coftcr, die erst U>1~ durch eine Spaltung entstauben war � sie f�hrte
deu Hamen uub UXiblfprudi �Yfer" �, vereinigten und vers�hnte� sich, l�sten ihre besonderen (Organisationen auf
und schl�ssen sich meist der �ltesten
Kammer an. IV�t der Errichtung
des neuen Ccmpcls im (635,
der jugletcf; der (')pcr und dem Sd)au
spiel diente,' war die R�organisation
in Amsterdam vollzogen.
(Gleichzeitig aber beschlossen fol'
gende verwandte, Freunde und Ge
sinnungsgeuossen Friedrich '^eiiinch-,,
die mit dessen t?)UfliimmuK3 handelten,
n�mlich Ludwig von Nassau^
BeucrtDcert, Ia^ob von !vas^
senaer, Jacob van Iceck, Johann
Baffer, Virck de Dlaining und
D. l^eldhuizen die Zerlegung einer
der fr�her in Amsterdam bestehenden
Grganisationen in die Residenz des
Statthalters, uanilich in deu 1)aag.
Al^ innere Ringe bit 'Kant
inern und Gesellschaften bestanden, wie
wir oben sahen, die 5t. Johannes
Br�derschaften, die sich in der
Form von Kapiteln unter dein
Rainen von ?ogten ober Cogen
ve:-sammelteu, besondere Hamen und
Abzeichen f�hrte?: und in ihren
Aapitelstubeu nach besonderen Ri-
tualen arbeiteten. Anch die Gesell
schaft �(r>ur Rose" oder �Zum Rosen-
stock" (de Egelantier) 511 Amsterdam
hatte in ihrem Sch��e eine solche
,Fogie" besessen, deren Arbeiten aber
seit (60J ans unbekannten Gr�nden
ruhten. Auch bei anderen Kammern
llninlit ii �alms (Pfiiioblin Jr(rtiTirli*l)pinrfd]s''. Cr�nien, Itupfrtftldjuon ?C I>rlff nach m.ITIlmiirll
waren die �^ogen seit den schweren A�mpfen der letzten Jahrzehnte in R�ckgang geraten - und es lebten aus der
,?>ahl der eriv�hlten Br�der der �Alten Kammer" zu Amsterdam nur noch vier, n�mlich Jacob van Neck, Joh. Makler
' (5a�3 ebenso wie im Zeitalter der Heiiaiffance dlo �ertretfr tiimiaucr �UcItaitfdwiuimj sich in der yiibnc gleichsam eine
Ka it5ci und im Sweater eine Kirche verschafft galten, mo sie durch die pocfic die .Zeitgenossen f�r ihre Ideale erjogen, so geschah es and)jetzt in den Niederlanden; h'or wir dort verband man jugteidj die Musik mit dem Sctjaitfpiel un& schilf die �per, die zugleich dem breiten
Kreifc �on K�nftlcni in bei Soge einen N'irkunaskrei? sicherte.
        
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