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Hof- und Landesverwaltung in der Mark Brandenburg unter Joachim II.

Full text: Hof- und Landesverwaltung in der Mark Brandenburg unter Joachim II.

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Pointer findet vielleicht ihr�.' Erkl�rung in der finanziellen Bedeutung des A�cheinneisteranites. in dem lirait, den
die kurf�rstliche A�che bei der B�rgerschaft von Berlin in 2lnfprudi nalim. Au�er diesem K�cfjenperfonal hat
niemand Zutritt 51111 'K�che als die oberften Ivflvamten: 6er �ltavfdialf, ber l)ali^hofni>.'ist^r, bec Scfylojjfjaupimaun
Scbeibiug, 11116 6k beiben Kate 2Intonfus Spiegel und 21Tatt(}ias pou W�ldern -' audi biefe aber d�rfen tl?rc Knechte
11116 3un9ct! nicht init hineinbringen.
IKt Kiltrjcntueiftev Hat mil betu fynisljofniet�cr znsamin^n 6io Sorge daf�r, da� je f�r ben fommenben C1U3
6er n�tige Vorrat jur SpetfunQ. von iX'nschaft und (^efin6c angeschafft werbe. Sie muffen �berschlagen, was an
Fleisch Dorr/anbcn und zugehauen, was an Gefl�gel, l�ilbbret y Fischen u. <>gl. zugerichtet ift; fie �missen die l)utt'asten
der ,fifdier revidieren und beizeiten feststellen, ob die vorhandenen Porrate ausreichen oder oh ba5ugefauft uvi6en �lus>.
weiterhin hat der K�chenmeister bafflr 511 sorgen, da� jeder an feinem Cisela seine geh�rige Katton erh�lt. F�r die
Herrschaft find drei besondere F�rslenk�che bestellt', die fallen besonders reinlich und sorgf�ltig kochen, sollen auch nicht
ffltnj�lbpfdjlu^DHncin t>rr r�ti [I. gebauten Jtopcilc Eipi Serlinet
andere Personen �ber der l)errfd\ift (T�pfe gehen unb von deren Speisen kosten lassen, Daneben gibt es einen
besonderen Ktttcrfocr), einen 3�$*rfodj und f�r bas gemeine Hofgesinde einen l^au^koch. Die 'K�die sollen von lieber*
lichein Umgang abgehalten werden, die Nnverheiratcten schlafen ini Schlo�. Keiner von ihnen darf ein besonderem
verschlossene!; Spind oder Beh�ltnis haben.
Pas K�djenmeifterantt, mit dem \�5b l)ans von der Scfjulenburg belehnt wird,- war ein blo�es (Erbamt,
mit keinerlei hofamllicher T�tigkeit verbunden; die eigentlich amtierenden K�chenmeister find b�rgerliche ZTt�nner, wie
wir gesehen haben, wenn auch hohen Staube*. Dagegen ist bas Schenkenaml mit adligen Personen besetzt: f�r den
Aurf�rsten verwaltet es Christoph von Sdiliehen, ein j�ngerer Bruder Albrechts, bes C�rfnec^tes und sp�teren l)of
meisters, f�r die Kurf�rftin sichert 23arbeleben. Unter ihnen steht ein fyxus und ein Speisekeller :!, dazn ein paar
Aellerknechte und Klingen. Sie haben f�r l�eiti und Nier zu sorgen; Brot und Semmeln werden im Speisekeller
aufbewahrt. l)aus und Speisekeller haben Verzeichnisse des herausgegebenen zu halten 11116 t�glich an den IHatfcrjalf
11116 Hofmeister mitzuteilen. Hac^bem der Schlaftrunk an die, denen er zustellt, verabreicht ist, wird der "Koller des
1 (538 als l\c\i bL'31-iujt (?ctytscopiar). 2ltitonhis Spiegel toax fpSter liauf tmanti auf &em il�ihUMil]of(ITTitteHiitig von Dr. ?ja�). ~
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