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Friedrich der Große und Joseph II. in Neiße-Neustadt

Full text: Friedrich der Große und Joseph II. in Neiße-Neustadt

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feines Gesandten mit Genugtuung auf, und dieser erhielt �efeljl, bei Gelegenheit 11116 gespra�^iveise fteft dahin 511
�u�ern, da� der K�nig zwar seine Pertr�ge mit Ru�land treu beobachten werde, aber denno^' geneigt sei, auf alle
Vereinbarungen f�r die (Erhaltung der Hufye in Ileutfdilanb cinzngehen.'
binnen kurzem geftaltete fiefj Mo allgemeine politifcfye ?agc immer fritifdvr, 6er rufftfi� t�rfifetje Krieg ftanfc
unmittelbar Dor der dir. So wurde ?tugent, nach 6er non Hol}6 gegebenen Anregung, beauftragt, 6cn Heutralit�ts
Dorfdjlag dem K�nig 311 �berbringen. II116 zwar sollte et vorstellen: der wiener ?)of w�nsche die allgonu-iin1 KuEjo,
wenigstens in Deutschland, 511 erhalten, strecke
al?cr6tngs, wenn n�tig, auch oor einem Kriege
nicht zur�ck; man wolle mit 6em K�nig in
beft�n6tgem guten Einvernehmen loben, be
trachte seine Beziehungen 311 Ru�land gleich
g�ltig und werde fie in fetner IDeife st�ren-
man werde auck k�nftig sich pon den polnischen
Dingen fernhalten, wenn der K�nig feine
Truppen einmarschieren Iicfie, und man werde
ebenso an dem rufftfdj t�rkischen Kriege sich
nicht beteiligen, 3111 tiinblick auf den pon
Frankreich begonnenen und von England
mit Unruhe perfolgten Eroberunggfeldzug in
Corftca hie� es dann weiter, daft eine noch
gr��ere Gefahr als der Tnrkenfrieg den
europ�ischen Frieden bedrohe: ein englische
franz�sischer Krieg stehe in �icht, aber man
werde diesen auf die See beschr�nken k�nnen,
wenn Preu�en 6as Schwert in der Sdjei&e
bebalte. !Im den Frieden 511 sichern, solle
ein unmittelbarer Briefwechsel zwischen den
Herrschern eingeleitet werden' doch wird aus
dr�cklich, mie in Kauniueus Denkschrift 00m
28. August, mit R�cksicht auf Frankreich, �on
einem f�rmlichen Neutralit�t^vertrag 2lbstand
genommen. Endlich erhielt der Gesandte die
IVcifung, 511 erkl�ren, da� es der !Ounsch
des Kaifers sei, die personliche Bekanntschaft
K�nig Friedriche zu inachen.'
Ka�frrtit ?tlaria Ihcref?a. KupfcrfUdj �on Jac. Sd�iiiiij� �o* t^� (Brcuj
2lm \�. November entledigte fich jugent seiner Auftr�ge. Er denke ebenso wie ZHaria Theresia und jofepb
�ber die Erhaltung des Friedens in Deutschland, erkl�rte Friedneb und f�gte biu^it, da� er Ru�land gegen�ber mir
zu 5upft6icn verpfli^itet sei, und da� man seinethalben sich in polen �herumbalgen" k�nne. Hur den einen IVrbelult
machte er, da� Kenig Stanislaus nicht abgesetzt werden d�rfe, hatte er doch in feinem vertrage mit den Bussen
diesem ausdr�cklich den TI)ron garantiert. Als Hugeut auseinandersetzte, da� der Friede Deutschlands, im (Dften und
IDeften bedroht, durch 6as gute Einvernehmen zwischen (�sterreich un& preuf�on erhalten werden k�nne, rief der
1 Scridji Kotjbs Pom 7, und 2tttt?ortfii bts K�nigs vom i.'. lind Septeinfecr (Tes: p. 
    
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