Path:
Das Marmorpalais im Neuen Garten zu Potsdam

Full text: Das Marmorpalais im Neuen Garten zu Potsdam

40
7 Fenster der obere?, Etage Ialousieladen vorbanden, 23aulidi war das l.)aus demnach den aus dieser l,l>eit erhaltenen
Gartenb�nsern, wie Rotes uno �runes ?)aus usw. �berlegen, die alle nur aus Fachwerk mit, wie 5. 23. bas Kote
l>nis, ?eI}Ynn>�nben bestanden. In dem Garten batte der prtnj verschiedene 2lnlagen gemacht, unter benen befonbers
eiuo 2?npf?an5ung non Akazien cmidl^ni wird, um bereu tErbaltun^ wegen bas 2��armorpa?ats weiter in den Sec
fyerausger�cft werden tiuif�to, als sonst n�tig gewesen w�re. Auch die Anlage eines �eilen Kalnifdiuppcti? am heiligen
See f�llt noch in bas ~sal?r \TB6. XKefctt 23cfU; erweiterte 6er junge K�nig in Dcrffdltnisni�fig kurzer ,?)<'it i'urch
�tnf�ufe auf ben heutigen Umfang des Ucucn �artens, im ganjen unn^on 58 (Bmn&ft�cFe 06er (�runofl�^tcile
cvmorbon, rou bcncn eine 2liiyil)l allerdings f�r Mc
Slnlage ber 2tUce poni (Eingang bes l?cuen (Sacteus
bis 511 6er am Aufgang bot lx-utig^n Itllceftra^e bo
legenen ITauonfrfjcn �Uiitjlc uni) doiii i)afengrabcii bis
511V Gli<'!ii^i-l^r�cfo (5diuHitici! 2[lk\") notwendig nparen.
jdi habe oben bereits barauf hingewiesen, da�
Friedrich iPilhelm in seinein 5irebcii nach �latur und
Freiheit der Landschaft in den (karten und Parkanlagen
ganj im (Leiste seiner verfuhr, wenn er aus diesem
durch vielfache (Gew�sser gegliederten und Ticht und
?uft von allen Seiten zug�nglichen Terrain eine seinen
Neigungen entsprechende Parkanlage schaffen wollte, die
in jener ,^>'it als engli>VIier (Satten bezeichnet w�rbe,
Die gewohnten Bcseidimmgeit hatten sich aber so fest
gesetzt, da� noch jahrelang, 5. 13, in den 23aured?uungen,
mir von �des K�nigs l�eiubcrg" gesprochen wird, �hnlich
wie vierzig 3al?rc fr�her Sanssouci noch lange, anch
von� K�nig selber, als IDeinberg bezeichnet w�rbe.
Pus Vorbild f�r alle (5arte nanlagen im modernen
Sinne wurde, der paif von G�rlitz bei ?essau, was den
H�ttig audi besliinmte, dem G�rtner (gtferbetf, der dort
gelernt hatte, den Entwurf der Gartenanlagen in dem
Neuen Gartenterrain am heiligen See anzuvertrauen.
Die Durchf�hrung der vom K�nig genehmigten Ent
w�rfe und die Neberwachung des Neuen Gartens wurde
dem l)ofg�riiter �bertragen. Ich faim hier auf
Il�ajiirIvnrl van (Botitarb, K�niglidjcr tjofbaubttfftOT
pafltO^ent�RlC Itti Sefi�C l'rinrc nadffommcii
die allm�hliche, durch die Erwerbungen neuer Grundst�cke bedingte Entstehung der Gartenanlagen nicht n�her eingehen;
der im Codesjahre Friedrich Wilhelms II., erschienene, Seile 7><) abgebildete f^lan l��t den urspr�nglichen Grundri�
deutlich erkennen, Im gro�en und ganzen bestehen die seit dieser Zeit eingetretenen Ver�nderungen im Garten nur darin,
da� eine gro�e Anzahl von NX'gen eingegangen und in Larkland verwandelt worden sind. Die allm�hliche Aneinander-
reihung vermiedener, bereits mit R�umen und liegen versehener. Grundst�cke halte einen in dein s'lane deutlich
erkennbaren Mangel an der Gesamtanlagen und eine Neberf�lle von unmotivierten wegen zur Folge,
die gewaltsam miteinander in Verbindung gesetzt wurden. Im Taufe der Jahrzehnte wurden die l^auptwege mehr
ausgebaut und bequemere gelegt, eine Nlenge der Nebenwege aber ist schon zur Srfparung der Unterhaltungskosten
allm�hlich eingegangen.
25e.i dem Eifer des A�nigs seine Anlagen fertig zu sehen, wurden die Anpflanzungen mil gro�er Beschleunigung
vorgenommen. Aus ganz Deutschland kamen die j?flanzensenduugen, und im Jahre wurden z. 2?. allein �ber
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.