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Das Marmorpalais im Neuen Garten zu Potsdam

Full text: Das Marmorpalais im Neuen Garten zu Potsdam

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f�r die Herrscher viel bittereren Pflichten des Tebens und der Staatsr�son ihr den �Satten so h�ufig entzogen, uno die
prtnjcn, noch in den Ainderfahren, der altpreu�ischen milit�rischen (Erziehung unterstellt wurden. An sch�nen Sommer^
abenden decken oft gesch�ftige H�nde auf der Cerrasse des palais neben der uralten Akazie die Cafel f�r die Herrschaften,
die mit ihren befolgen und geladenen G�sten dann beim Scheine der IVindlichter an der alten gewohnten St�tte speisen,
w�hrend der Mond feine glitzernde 23at)it auf den bellen des Heiligen Sus immer von neuem durchmi�t und neugierig
auf das in kurzen fahren so ver�nderte Vild herabschaut, in dem sich dem jugendlichen Pater und der bl�henden
Amtter jetzt sechs schlanke S�hne und die liebliche Cochter angereiht habe:!. Und hier im alten lieben Geburwhause
ihres Gatten waltet seit einem Jahre wieder eine prinjefftn Wilhelm und Kronprii^effiu als jugendliche Hausfrau.
Vie ewige ?teutserj?nguttg der Natur hat auch hier ihr Recht gefordert, und so Gott will wird dieser Hausstand von
demselben sch�nen �Iiicfc begleitet sein, bas die ?Itern au dieser Stelle in pollen Z�gen genossen haben. Bereits f�hrt
der zweite Sohn dieses Hauses an beut Tage der f�nfundzwanzigi�hrigen Wiederkehr des Hochzeitsfeftes der hohen
Eltern eine geliebte Gemahlin in diesen Areis hinein, und manches frohe Gl�ck dieser Art sollen diese R�ume und f>latzc
im Taufe des n�chsten Viertcljahrhunderts noch Zu flauen bekommen, an dem das deutsche Volk eben solchen innigen
Anteil nehmen kann und darf, wie jetzt an dem Feste des hohen Haares im Schmucke der silbernen Myrte.
��otes fjtius iiti �Xtam (Sorten, Zeich!,,m>; no� ,^r. Humpf
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