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Hohenzollern und Oldenburg-Schleswig-Holstein

Full text: Hohenzollern und Oldenburg-Schleswig-Holstein

1Hohenzollern und Gidenburg Schleswig Holstein
Doit
Reinhold Roser
M�^Infer erhabenes Aalserpaar steht vor einem Familienfeste, das im ganzen ?au6e in freudiger Teilnahme mitgefeiert
werden wird. Aber nicht nur zur frohen Erneuerung des am 27, Februar \8S\ gekn�pften reichgesegneten Cebens-
bundes, zu einem Voppelfests werden am 27. Februar \<)06 die Glocken l�uten, Zugleich mit dem Feste der Eltern
wird das Fest der Kinder, zugleich mit der silbernen Hochzeit eine gr�ne gefeiert werden. Und diese in der bisherigen
Geschichte unseres Herrscherhauses einzig dastehende Doppelhochzeit wird dadurch um so denkw�rdiger, da� die beiden
erlauchten Br�ute zwei Zweigen eines und desselben F�rstenhauses entstammen, den Linien Schleswig-Holstein-
5onderburg-Augustenburg und Schleswig- Holstein -Goltorp des Gesamthauses Oldenburgs
1 Graf Christian 511 Gidenburg und Dclmenhorst wurde (^8 durch den d�nischen Reichsrat als Christian I, zum Konige non
D�nemark und !,HKO durch die schleswig-holsteinischen st�nde zum Herzog vonSchleswig und Grafen (feit \^7H Herzog) von Holstein erw�hlt,
als Schwestersohn Adolfs VIII., des !H5y gestorbenen letzten Herzogs von Schleswig und Grafen von Holstein aus dein Hanse Schaumburg,
Der zweite Sohn Christians I., Konig Friedrich I. von D�nemark (1522� 5523), hinterlie� seinem �ltesten Sohne Christian III.(1,534�5559) die Krone D�nemark, und ihm und zwei j�ngeren Br�dern, den Prinzen Johann und Adolf, inDreiteilung die Herzogt�mer
Schleswig und Holstein, Als Johann ohne Erben starb, wurde sein Drittel geteilt zwischen dein �berlebenden Bruder Adolf (dem
Stifter des Hauses Schleswig-Holstein-Gottorp) und den S�hnen Christians III., dem K�nig Friedrich II. und dem Herzog Johann den:
J�ngeren (dem Stifter des Hanses SchlesroiZ-Holstein-Sonderburg),
Das Haus SchleZwig-HolsteiN'Gottorp erwarb inseiner Hauptlinie mitHerzog Karl-Petcr-Ulrich (Kaiser Peter III.Fedorow�tsch)
die russische Kaiserkrone und in der j�ngeren Linie mit Herzog Adolf-Friedrich die Krone Schweden (im Besitz des Hauses Gottorp von
I?5^� 16,8 unter den K�nigen Adolf-Friedrich, Gustav IU., Gustav IV,.Karl XIII.), Der Gro�f�rst -Thronfolger von Ru�land, Paul
petrowitsch, von der �lteren gottorpischen Linie, trat ,76? den holsteinischen Besitz seines Hauses (der Anteil an Schleswig war schon l,?2a
an D�nemark verloren gegangen), an D�nemark ab, im Eintausch gegen die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst, und �bertrug <,??2
diese Grafschaften (im folgenden Jahre durch Kaiser Joseph II,zum Herzogtum Oldenburg erhoben) seinem Vetter Herzog Friedrich-Angust
von der j�ngeren gottorpischen Linie, dessen Neffe und Nachfolger, Herzog Peter-Friedrich-Ludwig, der Stammvater des heute in Gldenburg
regierenden (seit <82y gro�herzoglichen) Hauses wurde.
Das Haus Schleswig-HoIstein-5ondeil>urg spaltete sich bei dem Code seines Begr�nders, des Herzogs Johann (<622), in
die vier Linien Sonderburg, Norburg, Pl�n und Gliicksburg, von denen die drei j�ngeren bis I??) ausstarben; in der �lteren Linie
(Sonderburg) stifteten 152? Herzog Ernst- G�nther das Hans SchIeswig�HoIstein-3onderburg-Augnstenl>urg und dessen j�ngerer
Bruder, Herzog August -Philipp, das Haus 5ch!esw!g�HoIstein�Sonderburg�Beck, welches nach zwei Jahrhunderten (^825) den
Namen Beck mit Gllicksburg vertauschte und am ,5. November !,86Z, beim Aussterben der Hauptlinie des Gesamthauses Gldenburg, mit
K�nig Christian IX, die d�nische, am 6. Juni ,662 mit Konig Georg I, die griechische A�nigskrone erwarb.
�o^ciijolIcrnO?fjtburfi 1905. l
        
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