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Königin Luisens Kindheit und Jugend

Full text: Königin Luisens Kindheit und Jugend

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Ueubranbenburg � Fritz Reuters Sellmanb?r besichtigt wurde. Es blieb bei dieser einen Seif� nach i?oii:Streltfc, wie
auch Herzog Adolf Friedrich, obgleich die verwandtschaftlichen Beziehungen anscheinend nie getr�bt ivurdeu, doch nur einmal
den 23ruber in Hannover besucht zu haben fdviut. Um so h�usiger und uni sa Heber reiste man in btc Heimat der
Prinzessin; piele i�?onate lang hat oft das Ait�.' palais am 2TTarfte in Damifta&t ben prfnjen Karl mit (Gattin und
Kinbern beherbergt, l�ie ft�hlich nnd gl�cklich lebte es sich in der Heinen Kofibens! 2lusflug veiljtc sich an Slnsflua,
Jeft an ,V'eft - das war doch clivas anberes als die �2lffetubleeu" in Hannover. �Bien, bien amus�" so bei|;t
os oft in den Notizen der prinjeffbt, 2lbor Darniftabt bot doch audi noch anderes: im ~Wniuu- 1782 wurde bort
Vcatlxm der IlVife, der eben erschienen war, vorgelesen.
S�^on !77i, wenn nic^t fr�her, hat Prinzessin Friederike mit ihre�, ersten Ainde, der Meinen Charlotte,
die (Eltern m Darnistadt besucht, w�hrend prin^ 'l\i\\*\ zur Schwester nach England reiste, Pier 3a^?rc sp�ter, im
Januar 1775, war die ganze Familie
in Darnistadt', nach inehrnionatlichem
Aufenthalt, sobald die Jahreszeit es
erlaubte, reisten fie in die Schweiz,
wo sie in K'anguau den IDunberooftor
N'lichel Sdnippadit befugten, den ?a=
vatcr damals durch seine �physiogno
inischen fragmente" bekannt machte'
zur�ck ging es �ber Strasburg nach
Karlsruhe, wo sie namentlich mit der
lltarfgr�fin ?uife, einer geborenen
hessischen Prinzessin, verkehrten. Dann
ein sch�ner und gesegneter rheinischer
Sommer in Darmstadt und in den
Schl�ssern der tliugegenb, Brauns^arbt
und lirrauidiftein; erst in den letzten
"Nllitagen, da sich in der Prinzessin
schon neue �Tlutt�rr^ffnungen regten,
kehrten sie nach !)aunover zur�ck, in
bas Alte palais in der Feinstra�e,
das fie einige Jahre vorher bezogen
Tir nlte ?flntifoiifit<^e in tjannou� rot itjeem �l'l'ri�^c, C(iuf?ird}( ttc K�nigin Cuife
hatten, llnd als nun nach einem angenehmen Minier die ersten Fr�hlingstage ins Can6 famen, konnte Prinzessin
Friederike unter d�ni 10. l\l&v$ \77(> in ihr Tagebuch schreiben: Accouch�e pour la 6?me fois, ? 7 heures du
matin, d'une 4?mc fille. TVr gllicklich�.' Dater, ber d�.'r ?Ruttcr, wie bas Tagebuch bald barauf remit, dankbar ein
pariser ?ttqf[$� verehrte, meldet? am n�chsten Cage den verwandten in Karlsruhe das frohe Ereignis und bat,
IHarfgr�fin ?uife m�ge die Patenschaft �bernehmen und der kleinen pitTi^cffiti ihren Namen geben, der ihr (�l�c!
bringen werde. Am 25. �lu?r^, in ?}annor>ers alter �amifoitftrc^e �zum heiligen Keifte", wurde die Prinzessin auf
die Hamen ?uifc=2Iua.ufto l^ilbelnnne Amalie getaust; zu den paten geh�rten au�er der ZTlarfgraf�n Cuife die
prinjeff?�t Charlotte von Hessen Darmftadl, Me pers�nlich anwesend war, uud die F�rstin non Gehringen, die sich
durch Hardenberg, den Dater des sp�teren Staatsfan.^lers, vertreten lie�. 3llle Taufpaten, so wird
erz�hlt, trugen I^eilchcnstr�'u�e; Teilchen schm�ckten auch das Taufbecken un6 bas Rissen &es T�uflings und felbft
das A�pfchcn ?u�fens ruhte auf Peildien.
lvei Iahrc sp�ter, am 2. Z�f�rj kam uoch eine Co?ter z�ir it)elt, die nach der ?t�utter Friederike
genannt wurde und bereu fdiicffal mit dein Ceben lfuifens so innig verflochten ist.
        
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