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Königin Luisens Kindheit und Jugend

Full text: Königin Luisens Kindheit und Jugend

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mit dem nieckleuburgischen Hofmeister von Gloeden in Verbindung, der den Dorfdjlag machte, mau m�ge einen der
Prinzen des l)ofe5 von Z��trotD, an den die Hacbfolge in Streite �bergehen mu�te, durch (Ernennung 511111 *?bef
einer Kompagnie in hannoversche Dienste aufnebmen � der K�nig l'on England war ja damals uoi ?iurfflrft Doit
liaiuioper, um ihn dadurch �allemal auf gute l�cgc 511 leiten", �as lx'i^t do? 6er Um^arnung durai 6cn Ivfou
pivufjcuf�nia ,�h bcb�tcii. Per luivfmft von lvitnioivr, K�nig (Scorg roit t?itglan�, ging auf biefen Dorfdilag
bcceittDtUig ein, und fo fam es, daft
d<'r junge priiij "Karl mit patent Dom
7. Xley'mber I74", juin Kapit�n in einem
haniioncrfiteii Hegtmcnt zu Fus; ernannt
unir�e. n\'iui auch uoch bei ux'itcin
zu jung, um ein� Kompagnie nnrflid)
zu f�hren, fo erhielt prinj "Karl 6ocf)
fortan (Schalt und �(Emolumente" eines
Hauptmanns vmb scheint - - der (^eit-
punkt l?f�t sich nict?t Kftftellcn - einige
jalnv sp�ter tats�chlich nadi iSannoDer
iibcrgefiebelt 511 fein, jm ja^re l7.>?
ujurbe er juin I7(")O 511m
(Dberftleutnant bef�r6crt.
(Ein 3a??r sp�ter tourbe die
D�rbtn&ung 6es Kaufes 2�Tccfienburg<
Streitig mit beut ISaiife l^iintorer uoch
enger gekn�pft. Per Kurfflrft, K�nig
(Seorg III. von England, verm�hlte
sich mit des Prinzen Karl j�ngerer
rcbuvfter Charlotte, die. wie erz�hlt
wurde, durch ein freim�tiges Per?
toen6ungsfcr)reipcn bei Kdnig Friedrich
dem �5ro^en f�r ilir von preustis^ien
lUevbcni heimgesuchtes H�ndchen die
2hifnierffamfeit auf sich gelenkt hatte.
prtiij Karl, der die Schwester bis zu
ihrer Einschiffung im trafen von Stabe
begleitete, wurde bei diesem 2lulag zum
CDberft, im ~Sa\j\\ \762, bei einem
23efucfy in London, zum (Generalmajor
'Kiul, Ijctjog i>on lllfcrtetilnirij'Strpliti, Pater 6er l{�niijinfniii1. pailcllgrm�ltn;
ernannt. ?r erbat damals und erhielt die (Erlaubnis, sich dem nach Portugal bestimmten englischen l)eere ai^uidiliefien,
dessen Artillerie er kommandieren sollte. Von kriegerischen Taten de^ zwauzigj�lnigen Generals verlautet fveiltdi
nichts, ?och muf der K�nig mit ihm zufrieden gewesen sein, denn er ernannte ihn fdjon im Februar |7(�.r. zum
(Generalleutnant und lie� den leichtfinnigen jungen lxrru, dessen vers^lvenderischer l)au?balt auet) sp�ter nict/t feiten 511
Cadel Anlas; gab, reiflich mit Selb versehen, priuj Karl war eine �recht E^�bfAe" (?rfc^eiuung, von fanften uud
gef�lligen Planieren; auch die Engl�nder, die ihn damals in Bonbon fabeu, fdiilberu ihn als wohlgebildet, wenn
and? nicht groy, mit besonders sch�nen Augen uud g�hnen sp�ter wollte man finden, da� er in seinem �lcufjeren,
auch in Haltung uud 2?eweguug, dein Kaifer paul von Kuflanb auffallend gleiche: wie ein l?>affertropfen dein
        
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