Path:
Königin Luisens Kindheit und Jugend

Full text: Königin Luisens Kindheit und Jugend

317
Royal Laviere m franz�sischen Diensten stand, Cuife hat sich bort sehr gl�cklich gef�hlt. Das feit September J785
verm�hlte paar flatte bereits $u>ei Ainder, prinj Ludwig, sp�ter K�nig Ludwig I. von Bayern, und Prinzessin �lugufte,
Mo elnft Gemahlin des Prinzen Eugen Seaut^antaiS/ I^izek�nigs von Italien, 11116 die Stammutter der buchtender gs
werden sollte. Pou diesem Netter und dein V�schen spricht ?uife in einem nat�rlich franz�sisch geschriebenen Briefe
au ihren Vrudcr, den damals neuui�hngeu Georg ;os ist &er erste Brtef, der sich von ihr erhalten hat. Sie schreibt,
fie f�hle sich in Strafburg wie im IMinincI. �Der kleine Curer befindet sich wohl, er ist recht artig geworden. Die
kleine Auguste ist auch h�bsch, und hat eine pr�chtige i�?iene." 5uise hat auch bas M�nster bis zur Plattform bestiegen
und lie� sich nur schwer zur�ckhalten, bis zu den
T�rmchen hinaufzuklettern.
besonders h�ufig waren Ansfi�ge von
Darmstadt nach dein nahen Frankfurt, wo dieBlesse
besucht und Eink�ufe gemacht m�rben, Port haben
die Prinzessinnen imCl?urn und Cnrisfdioii palais
und mit ,frau Don Driniiverkehrt, der wir eine der
ersten Schilderungen der Prinzessinnen verdanken,
die wir besitzen. Sie schreibt im September
der Prinzessin Cljcrcfo: �Ich hatte bas Vergn�gen
hier Ihre beiden Schwestern 511 sehen 11116 eine
entz�ckende 5tunbe mit ihnen zu verleben, wobei
wir von Ihnen sprachen, ?s sind reizende Ainder,
beide gleich h�bsch, geistvoll, gut, aber, ich
wei� nicht warum, mein I^erz spricht mehr f�r
Friederike." Im Jahre U'K1' im Oktober,
hielten sie sich wieder mehrere UVdion in Frank
f�rt auf. um den Festlichkeiten bei der Kr�nung
"Kaifcr Teopold^ l. beizuivohneu. Damals, wie
05 scheint, machten sie auch die Bekanntschaft von
Goethes Knitter. Die Frohnaturen der Fran 2V\a
und der Enkelkinder der Prinzessin Georg fanden
sich leicht zusammen, ?s ist bekannt und oft
erz�hlt, wie Cuise unb Friederike mil Bruder
Georg im l)aus am l^irschgraben herun,
gesprungen sind, wie sie SpecPfalai gegessen und
am l)ofbrunnen Nasser geplumpt habend
Charlotte, lyiji.iaiii��n fiiloburghaufcn, dltrftc 5J;wci�et t�rr K�nigin Culfe. �afbiu$tm&1be
wiederholten Fialen durfte auch die Gro�mutler nach Nroich begleiten, dem am linken Ufer der
�vuhr zwischen uud Duisburg gelegenen Schlosse, das die Gro�mutter schon von ihrem Vater geerbt
hatte, den ersten Reisen, und wissen wir wenig, desto mehr von der dritten und letzten Reise im
Jahre f, als kuise ihr f�nfzehntes Jahr vollendet hatte. Die Reisegesellschaft bestand aus der Gro�mutter mit ihrer
Hofdame Fr�ulein von D�rkheim, Gnkel Georg, und Friederike mit ihrer Lrzieheriu, und den� kleinen f�nf'
j�hrigen Aarl. j?rinz Georg war niit dein I?aler in 3lm !.Iuni wurde die Reise angetreten. Zu
Schiff ging es rhemabwarts nach Aoblenz, wo sie bei der Gr�sin dcr des sp�teren �sterreichischen
1 t�octhc hat \hzh bem priiyen (Scorg, bei- ittjroifrffen(Sro^er^og 0eorg 1. geiporbctt u\ir, eine ,>'ichimicu befaimtcn reifen: �2ln liefet� Srutmen hast auch On gespielt" tifif., 1111& mit t>em meines �uifens �och nuWFannicn Sufaft:
�Eine 5chw?llc fjicfiins lcl,l.'ii Uns perf^iebue IPegc ach�, 2Pat es &odj ju eb�em Stre&en, ?nim auf Ijeitve^ tDieberfc^n."
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.