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Burgen der Hohenzollern

Full text: Burgen der Hohenzollern

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Aadolzdnrg, Me s�,on sehr fr�h durch Erbschaft in den 23cfife der Burggrafen von N�rnberg gekommen ist.
52^6 wird bereits Aon�ad 1. Burggraf von N�rnberg a?s Besitzer der Burg genannt und seit ist fie die dauernd,.-
Residenz der t)oheuzollern gewesen. Unter den G�sten, die hier eingekehrt sind, sinden wir manchen klangvollen
Hamen. (266 weilte Aonradin der letzte Hohenstaufe vor seiner Fahrt nach Italien in ihren dauern und auch
Rudolf von l)absburg, K�nig 2ldolf, Kaifev Ludwig und KarlIV. sind hier eingekehrt.
Nach ihren m�chtigen Grundmauern 511
schlie�en stammt die Burg in ihrer ganzen heutigen
Ausdehnung aus dein 12. und !3. Jahrhundert,
Sp�tere Jahrhunderte haben daun weiter gebaut, so
bas \% Jahrhundert zwei Zierliche steinerne Erker
mit steilem iUaft�erf, das (6. Jahrhundert die
reizvollen (Siebel.
In dem gro�en Ariege Zwischen dem Adel
und den St�dten i,n Jahre erlitt auch die
Aadolzblirg schweren Schaden, doch baute sie Friedrich l.
vollst�ndig wieder aus. Im Jahrhundert
mu�te die Feste im Jahre und sp�ter noch
mais den Ansturm der N�rnberger aushallen,
doch wurde sie vom Aurf�rsten Albrecht Achilleg
wiederhergestellt und, was f�r ihre damalige Festigkeit
spricht, zur dauernden Aufstellung des hohenzollernschen
Archives besmnmt.
Noch gegen Ende &es (5. Jahrhunderts (W9)
empfing die Aadolzburg den Vesuch eines Kaifers, �
Maximilians. Balb danach verlegten aber die l)ohen
Zollern ihre Residenz nach 2lnsbach und lie�en auf der
Burg nur Beamte zur�ck.
Vie Anlage der Aadolzburg besteht aus einer
Oorburg, einer inneren und einer Hinteren Nurg.
Spiybogige Core f�hren zur Ersten, Uebcr die tiefen
in den Felsen gehaueneu Gr�ben f�hrten h�lzerne
br�cken. Die gewalligen Ring- und
sind in ihren �lteren Teilen durchweg aus geb�gelten
Quadern errichtet und werden von allen NX'hr
gangen umzogen. Interessant sind zwei m�chtige alte
Vurgkuchen, deren eine angeblich Johann V,, dem
Pic iiurg
.i'i nflrnberg Cuginslanti
Alchimisten, in der letzten H�lfte des 5.Jahrhunderts als gedient hat. InWirklichkeit sind es R�chen
anlagen, wie sie im Alittelalter auf den Uurgcu allgemein �blich waren.
Das Bild auf Seite 2l,2 gibt eine Gesamtansicht der Aadolzburg nach der Lithographie in Stillfneds Werk, das
Nild auf Seite 26H einen Vlick in den Vurghof, der unschwer erkennen l��t, wie die verschiedensten romanische,
gotische und Renaissanceperiode an diesen� gro�en Vciuwerk gewirkt haben. Die beiden Stiche stammen etwa vom Jahre
An der Nurg finden wir als Zeugnis fr�herer Vewohner das burggr�flich hohenzollernsche, das s�chsische
und das bayrische Ivappen. Sie beziehen sich unter anderem .ms Burggraf Friedrich VI. und seine Gattin Elisabeth
von Vayern, die sch�ne Else, und auf Albrecht Achilles und Anna von Sachsen.
        
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