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Burgen der Hohenzollern

Full text: Burgen der Hohenzollern

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Nachrichten vor. ?)aj| sic zweifellos bereits in sehr fr�her (;yit mil li?onumcn talbauten geschm�ckt war, belveisen
die drei eigentflinliefen Steine, weldv man auf dem Baupl�ne gefunden Hat uni' Mc als 6er fn'�jcfteii rontanifdjen
Periode angeh�rig bc5cid)net a�cr6cn d�rfen. Die mittlere A\uir soll den CrjtMtgel Sftidjael als ?radicut�tcr tVirftcIlcn,
w�hrend bie beiben an�eren Jiguren angeblich (Eumtgelifteit sind; lviMcfov Einnahme unu-�on allerdings $x>d weitere
platten fehlen. ~No6>.'iifalb beutet der ?�atafkv und die Kleidung der Figmvu auf ein aufiovoixVntlicb l)ohos Alter.
Gefunden wurden die Steine, die dein [\.Jahrhundert angeh�ren d�rften, im Schutt der zerst�rten Kapelle,
sicherlich waren sie nicht allein, sondern nur a?s Teile eines iTtotiuntontalbaues bereits in jener ,fr�l?zeit hiev aufgerichtet,
so da� wir sur Annahme berechtigt sind, bag im !!. Vihrliundert aucl' die Burg bereits best�nde� habe, jn die Gesandte
tritt fie jedoch erst mit einem Burgfrieden rom Jahre U02 ein, in dein von der Kapelle, den� Brunnen, dein IVrl^of
ftrinnii'i'�m her Siirij liofinijollcni. (Einiget lllirfj�rlin her mitte urth jii'ft fipaitgcHjim (?)
und der Kingtnauer mit ihren� !Deln'ga�g die Hebe ist. lirlicheres als diese kurze (?rtt>�^nung bietet die C5efcbiditc
ihrer Belagerung im Jahre >422. die bas gr��te Interesse der Zeitgenossen erregte, und �ber welche sowohl in der
ISimmernfc^en Chronik wie an anderen (Drten Nachrichten erhalten sind. Ich will auf Grnnd dieser zeitgen�ssischen
Quellen hierauf ausf�hrlicher eingehen.
Sciioii im Jahre 141^ waren die beiden Br�der Site! Friedrich und der sogenannte (Detlinger von l)ohenzollern
in Unfrieden gewesen und hatten bornais einen 2lusgleich ges�ilossen, der ihre Zwistigkeiteu endigen sollte, (ange
scheint der Friede aber nicht gewahrt 511 haben. Per (Dettinger war ein unruhiger Kopf nnd, �m Kotttceiter l)ofgerichl
der St�rung des Handels und Wandel? schuldig befunden, wurde er in die Acht erkl�rt. zerfiel er auch
noch mit seiner bisherigen (^�unerin der (Gr�fin Henriette von ZH�mpelgarb und W�rttemberg, die seine grimmigste
Feindin wurde, wie mau sagt, weil er ihre ?tebe verschm�ht uud �ffentlich �ber sie geriugsaVikig gesprochen habe.
�Die dein auch fein mag, eine ganze Hei^e s�ddeutscher Stable, in bereu Handelsverkehr er st�rend eingegriffen hatte,
schl�ssen sich mit feinen sonstigen Gegnern H22 zu einen� Bunbe jufammen, un� die Burg l)ohenzollern 511 belagern.
        
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