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Burgen der Hohenzollern

Full text: Burgen der Hohenzollern

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und mit Rath ihrer guten Freynd, dein IVohlgebohrnen, ihrem lieben Herrn und Oheym, Grav Eherhardten non
Wirtenberg und seinen Erben, Schalksburg, die D�stin, mit der Herrschaft Bah'ngen usw. usw.". ?s werden nun alle
m�glichen Bedingungen Zubeh�re aufgez�hlt und der besonders int�ressante Schlu� der Urkunde lautet dann:
�Dieweil aber Frau Verena, gcborne von Ayburg, Graf �?to^Hns Gemahlin, ihrer A'torgengab halber verwiesen
gewesen auf Schalksburg, die P�fttn mit aller uf Anschnlcttingeu und kaufen die D�rfer, hat sie zu t)ogt
genommen den wohlgeborneu Herrn Graben Friederich vo� Hohenzollern, genannt �ran T^�glin; und 511 F�rsprechern den
frommen, weifen Hansen den Soc(^, B�rgermeister zu Rottweil: zu Rathgebern aber, Ceon^aroen �chappe! Schulthei�en
zu Rottweil, durch welche fie zum drittenmal erinnert worden, ob Sie solch Dfgeben ungezwungen und
freiwillig th�'te, allweg geantwortet hat, da� es ihr freier ZPilk seye, und also die Uebergabe vor dein
Pus ??prlincr 5ft;Io^ Pon ?>cr Sprecfeiie gcfcticn
Hofgericht solenniter geschehen, von Frau Derena mit Zopf und mit Vrust und mit ihrer Hand; da sie sich aller
Ansprach dai'on verzeihen," (5anz wohl scheint also sowohl A�uferu wie Verk�ufern bei dem Gesch�ft nicht gewesen zu sein.
Aus sp�terer Geschichte der Schalksburg sei nur noch ihre Erst�rmung im Vauernkriege erw�hnt,
einem Tandbuche vom fl,24 wird sie �ein alt abgegangenes schlo�" genannt, scheint also sp�ter trotz ihrer festen
kage eine dauernde f)flege nicht erfahren zu haben. wurde sie von dem bayrischen General Alercy vollst�ndig zerst�rt.
Die Vurg Stra�berg, die jetzt Ruine ist, taucht in der Geschichte im auf, in weichein eine
Familie �de Straszberg" urkundlich erw�hnt wird. �Obgleich die Vurg erst 5 936 i" den Vesitz des f�rstlichen Hauses
Hohenzollern gekommen ist, soll sie doch wegen ihrer reizvollen Anlagen erw�hnt werden. Sie ist von badischem und
w�rttembcrgischem Gebiet eingeschlossen und liegt hart an der Grenze des hohenzollernschen taubes. Interessant ist
der Grundri�, der einen f�nfeckigen Vergfried und ein darangebautes festes Vurghaus zeigt. Da� die Grundri�form
schon lange keine wesentliche Ver�nderung mehr erfahren hat, ergibt sich aus einein Grabsteine aus den, ersten
viertel des z?. Jahrhunderts, auf dessen Hintergrund die Vurg in Flachrelief abgebildet ist.
        
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