Publication:
1905
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-1603
Path:
300
6. (Es soll auch "Keiner, ans denen Knechten, die im Schlo�
hinten auf der Neuen wehr und ufu, (Turin find, vom Turm und
Heuenn>ef}r hiefoin im Schlo� zubleiben, ohne des Hauptmanns
wissen und willen gestecket werben, sondern ein jeglicher in seinem
kosamend zu �echter Zeit bei feiner wehr, wie Kriegslcuten geb�hret,
sein und gefunden werden.
52. (Es soll auch Keiner ohne des Hauptmanns wissen keine leiter
oder �feuerraffen von der St�tte da sie hangen, liegen oder stehen,
hinweg tragen, noch schleifen, auch kein Hol;, Vlock, Brett, es sei
klein oder grog, b�s ober gut, sich unterstehen zu nehmen.
1?. LZ soll sich auch ein jeder RnegZk'iecht hiitcn, mehr auf zu
borge�, denn et 311 bezahlen hat, und sich mit denjenigen, denen er
schuldig also vertragen und Dergleichen, damit die Herrschaft des
AlaZens �berhoben sei und so fern von denen Knechten einer, ober
sonst jemand der auf Plassenburg geh�rt, mit (Erlaubnis in die Stadt
gelassen wird, sollen fie sich gegen die B�rger freundlich und einiger
weis erzeigen und verhalten, auch bas vollsaufen, wie schon gedacht
und Gottesl�slern meiden und sich enthalten; auch Keiner dem anbern
fei� Kerbholz zustelle� oder verg�nstigen, darauf Vrod, wein, Vier
ober anderes zu holen, dadurch die Landsknechte zum Verderbnis
verursacht werden, wo es aber von einem geschehen, so soll bei jenige,
des bas Aerbholz darauf man geborgt, gewesen ist, Zahler sein und
die andern ihm nichts daran 311 erstatten schuldig, sondern solcher
Schuld frei, ledig und los sein.
7. So bei derNacht ufmfjauspiaffeuburg ein Schu� ober mehr
geschehe, da auch bei Sage sich etwas, da Gott f�r sei. zutragen
w�ro, soll ein jeder aufs f�rderlichste mit seiner wehr bei des Haupt-
mamts Sofamenb erscheinen und allbar VescheidZ erwarten, wohin
ein jeder durch den Hauptmann, anstatt Ihro F�rstl. Gnaden und
derselben l�bliche� R�the ufm Gebirg, verordnet wird. Aber die
Anechte auf der Neuen Wehr sollen zum Teil alfotalden ihr Thor
in guter Acht haben und einsteils auf der H�mier wacker und munter
erfunden werden, auch von bannen tiit abscheiden bis aufs Hauptmann
Vefehl und Verordnung.
8. Es sollen auch Diejenige�, die ihren freien Tag haben mit
Erlaubnis und wisse� des Hauptmanns um (2 Uhr hinunter mittags
in die Stadt gehen und hcrnachmals den folgenden ober den andern
Tag um dieselbige Stunde wieder auf plaffcnburg gewi�lich fein,'
auch au�erhalb der Stadt nil rum streue�, desgleichen die andern die
sonst Erlaubnis vom Hauptmann erlanget haben, (wie bann Reiner
ohne sein Erlaubnis und vorwissen ans dem Schlo� gehen soll) sollen
gleicher Gestalt �f die Seit, die er ihnen gefegt, ohne allen Verzug
und AuZred erscheine!,, und sich bei ihm wieder zeigen und angeben.
H- �Es soll auch der Vurgoogtund randsknechihauptmanndarob
fein, wenn die Zahlung vorhanden, da� die Arieg^knechte uf Plassen*
b�rg ordentlicher weis mit ihren Wahren, trie sich geb�hret, dieselbe
zu empfat}eu, vor fein Losamend ziehe�, aldar abschlissen und nach
gemeltcr Vezahlung mit dem Hauptmann oder Wachmeister und
Sefct(lslentcu wiederum abziehen und sich in allen wegen willig,
was ihnen befohlen, verhalten, wie redlichen Kriegslcuten Zusteht
�nid geb�hrt.9. Es sollen auch diejenigen, die uf die wacht beschicden und stehen
flei�ig Acht haben, lind mt gestatten da� jemand etwas aus oder in
die �eftutig f�hr, oder trage es sei gleich was es wolle, �nangemelb,
es geschehe bann mit vorwisse� des Hauptmanns.
55. Es foll sich auch ein jeder Rriegsman�, V�chsenmeister oder
wer dieselben fein, die auf Plassenburg verordnet, solchem Vefehlich
treulich nachzukommen beflei�igen und fonften was hierinnen vergessen,
und nit gemeldet, allen Unrat, dadurch Unserem Gn�digsten d�rften
und Herrn untreulich gedient wird, enthalten und vermeiden und
dagegen Ihro F�rstl. Gnaden Frommen und Nutzen zu jederzeit
helfen, f�rdern, alles treulich und sonder Gef�hrte, wo aber etzliche
befunden w�rden, die einen oder den andern Artikel und Punkt wie
obenstehend, �beifchlitte�. Die solle� nach Gelegenheit ihrer verbrechen
mit Ernst darum gestraft, auch mit Ungnade vom Haus plaffenburg
ihres Dienstes entsetzt werden, darnach sich ein jeder 311 richten wisse.
10. Es soll auch Niemand, es sei Manns� oder Weibspersonen,
die nit uf plassenbmg geh�re� oder wohnen, (au�erhalb der Hl-rren
R�'the und andere der Herrschaft Diener so auf Plaffenburg wissentlich
Zu schaffe� haben) unangezeigt hinein gelassen werden.
I.;,Es sollen auch dieKiiegsleute, die auf ihier wacht fein, und
diejenigen, die auf die Nacht darauf ziehen, desselben Tages sich
m��ig und n�chtern halten und keineswegs auf der wacht Zech
anfangen, sich vollsaufen, bann spielen weder um G^ld noch Geldes-
wert, auch einer um den andern wann es Zeit ist, ihr Gssen aus
ihrem �ofamcnb holen, doch also, da� allzeit ihrer drei Zum wenigsten
auf der wacht, darauf sie bescheiden, befunden werden, und einer
um den andern vor dem Chorst�blein ober wohin er bcschieden, bei
Tag und Nacht seine Schildwacht mit gutein Flei� versehen.
3ictiim oiulmrxich d. 5. �?�arry A. \�76.
Unseres gnedigen F�rsten und Herrn Marggraf Georg-Friedecich
zu Brandenburg, auch in Schlesien, zu Iegerndorsf Herzog verordnete
R�the ufm Gebirg.
                            
Top of page

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.