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Full text: Berliner Architekturwelt Issue 9.1907

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In dem Aussatze von Ernst Schur, No. 4. d. B. A. W., 
Ist die Friedhofshalle von Martin Pietzsch, Dresden- 
Blasewitz, irrtümlich als Bismarckwarte bezeichnet. 
X Wettbewerb betr. das Krankenhaus der jüdischen 
Gemeinde in Berlin. Das Krankenhaus soll im äußersten 
Norden der Stadt, an der Schul- und Exerzierstraße 
errichtet werden und 13 Raumgruppen enthalten und 
zwar: Verwaltungsgebäude mit Betsaal, getrennte 
Räume für chirurgisch kranke Männer und Frauen, 
Operationsräume, getrennte Räume für innerlich kranke 
Männer und Frauen, Räume für Bäder, Massage usw., 
Kochküche, Waschküche, Kesselhaus, Leichenhalle 
mit Tierstall, Laboratorium und Infektionspavillon. 
Der Raum für ein Schwesternheim ist auszusparen. 
Eine Erweiterung der Anlage muß möglich sein. Über 
Stil und Baumaterial sind Vorschriften nicht gemacht; 
in letzterer Beziehung ist nur gewünscht, daß sich die 
Verwendung von Haustein der Kosten wegen, die aber 
nicht festgesetzt sind, in mäßigen Grenzen halte. Die 
Hauptzeichnungen sind 1 : 200 verlangt. „Es besteht 
der Wunsch, tunlichst einem der Preisträger die Be 
arbeitung der Entwürfe für die Ausführung zu über 
tragen^. Bei dieser Aussicht wird es an einer starken 
Beteiligung nicht fehlen. 
± Preisauszeichnungen auf der dritten Deutschen 
Kunstgewerbe-Ausstellung Dresden 1906. Als Preis 
richter walteten u, a. folgende Architekten und 
Ingenieure: Prof. P. Behrens in Düsseldorf, Prof. 
H. Billing in Karlsruhe, Prof, Th. Fischer in Stuttgart, 
Geh. Hofrat Prof. Dr. Gurlitt in Dresden, Dir. Prof, 
Will. Lossow in Dresden, Prof. Herrn. Pfeiffer in 
Braunschweig, Prof. O, Rieth in Berlin, Prof. Dr.-Ing. 
Bruno Schmitz in Charlottenburg, Stadtbau amtmann 
Wilh. Bertsch in München, Prof. Martin Dülfer in 
Dresden, Stadtbrt. Hans Erl wein in Dresden, städt. 
Brt. Hans Grassel in München, H. Schwindrazheim 
in Hamburg, Prof. Oskar Seyffert in Dresden, Prof. 
M. Buhle, Prof, W. Kubier, Geh. Hofrat Prof. Ernst 
Müller in Dresden. 
a) Mit der „Ehrenurkunde“ (höchste Auszeichnung) 
ausgezeichnete Aussteller: Delmenhorster Linoleum- 
fabrik „Ankermarke“ in Delmenhorst, Prof. Karl Groß 
in Dresden, Prof. O. Gußmann in Dresden, Königl. 
Porzellan-Manufaktur in Charlottenburg, Prof. Wilhelm 
Kreis in Dresden, Arch. Max Hans Kühne in Dresden, 
Marmor-Industrie-Kiefer in Kiefersfelden, Prof. Bernh. 
Pankok in Stuttgart, Bruno Paul in München, Puhl & 
Wagner in RixdorF bei Berlin, Richard Riemerschmid 
in München, Prof. Schmuz-Baudis in Charlottenburg, 
Prof. Fritz Schumacher in Dresden. 
b) Mit der Staatsmedaille wurden u. a. ausgezeichnet: 
Prof. Rieh. Berndl in München, Karl Bertsch in München, 
Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst in Dresden, 
Prof. Grenander in Berlin, Prof. Karl Groß in Dresden, 
Gartenbauing. Großmann in Dresden, Maler Rieh. Guhr 
in Dresden, Prof. O. Gußmann in Dresden, Paul Hau 
stein in Stuttgart, Arch. Oswin Hempel in Dresden, 
Josef Huber in München, Prof. Wilh. Kreis in Dresden, 
Arch. Max Hans Kühne in Dresden, Leipziger Künstler- 
bund in Leipzig, Arch. Albin Müller in Magdeburg, 
Hofzimmermeister Ernst Noack in Dresden, Hofmöbel 
fabrik H. Pallenberg in Cöln, Prof. Bernh. Pankok in 
Stuttgart, Bruno Paul in München, Richard Riem.ec- 
schmid in München, Saalburger Marmorwerke in Saal- 
burg, Hofmöbelfabrik Scheidemantel in Weimar, Prof. 
Fritz Schumacher in Dresden, Siebert & Aschenbach in 
Berlin, Karl Spindler in St. Leonhardt, Stuttgarter 
Möbelfabrik Georg Schüttle in Stuttgart, Prof. Ignatius 
Taschner in Berlin, Hoftischler Udluft & Hartmann in 
Dresden, Vereinigte Münchener Werkstätten für Kunst 
im Handwerk in München, Villeroy & Boch in Dresden, 
Werkstätten für Wohnungseinrichtung Karl Bertsch 
in München.
        
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