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Full text: Berliner Architekturwelt Issue 8.1906

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Der Architekt des im vorigen Hefte veröffentlichten 
Portals in Groß-Lichterfelde, Drakestraße 70, ist 
Friedrich Blume, Friedenau, und nicht Arnold 
Kuthe, wie irrtümlich vermerkt. 
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Von der Technischen Hochschule in Charlotten 
burg wurde dem Geheimen Baurat Eduard Schmitt in 
Darmstadt „in Anerkennung seiner hervorragenden 
Verdienste um das Hochbauwesen auf literarischem 
Gebiete als Schriftleiter und Mitarbeiter des Hand 
buches der Architektur 1 ' die Würde eines Doktor-In 
genieurs ehrenhalber verliehen. 
* * 
* 
± Der Vorstand der Carnegie-Stiftung im Haag 
schreibt einen Wettbewerb aus für den Entwurf eines 
Friedenspalastes. An demselben können sich die Ar 
chitekten aller Lander beteiligen. Das Programm wird 
auf Anfrage von der Kanzlei der Carnegie-Stiftung 
Noordeinde 33, Haag, geschickt. 
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* 
Einen Wettbewerb um Entwürfe für Zimmer 
einrichtungen für die 111. deutsche Kimstgewerbeaus- 
stellung in Dresden igo6 schreibt die Stadt Königs 
berg i. Pr. aus. Gewünscht werden Pläne für 1, die 
Diele eines bürgerlichen Landhauses für die Immo 
bilien- und Baugesellschaft Amalienau zu Königs 
berg i. Pr. zum Preise von 8800 M, I. Preis goo M.» 
II. Preis 200 M„ III, Preis 100 M.; 2. ein Lese 
zimmer des städtischen Museums in Königsberg zum 
Preise von 6000 M., I. Preis 600 M„ II. Preis 300 M., 
III. Preis 200 M.; 3. das Zimmer eines Kunstfreundes für 
den Kunstgewerbeverein in Königsberg zum Preise von 
4500 M. I. Preis 500 M„ II. Preis 200 M., III. Preis 
100 M.; 4. ein Arbeiter-Einfamilienhaus für die Landes 
versicherungsanstalt Ostpreußen zum Preise von 4500 
Mark I. Preis 400 M., II. Preis 200 M., III. Preis 
loo M.; 5. das Mobiliar einer Arbeiterwohnung für 
die Stiftung für gemeinnützigen Wohnungsbau in 
Königsberg zum Preise von 400 M. I. Preis 300 M. 
Zu dem Preisrichterkollegium gehören: Prof. L. Dett- 
mann-Königsberg i. Pr., Prof. Grenander-Berlin, Prof. 
C. Gurlitt-Dresden und Prof. W. Kreis-Dresden. Die 
Entwürfe sind bis zum 1. November 1905 einzureichen. 
Die Versendung der näheren Bedingungen erfolgt 
kostenlos durch den Magistrat der Königlichen Haupt- 
und Residenzstadt Königsberg i, Pr., Abteilung VI. 
-0 + 
* 
f? Die „Deutsche Automatengesellschaft Stellwerk & 
Co. erläßt zum 15. Oktober 1905 einen Wettbewerb 
zur Erlangung von Entwürfen für ein Automatenge 
häuse. Es sind vier Preise im Betrage von 300, 200 
und zweimal 100 Mark ausgesetzt; außerdem können 
sechs Entwürfe zum Preise von je 50 Mark angekauft 
werden. Die Entwürfe sollen auf der Kunstgewerbe 
ausstellung in Dresden igoö ausgestellt werden. 
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* 
Einen amerikanischen Röhrenschiebetürbeschlag 
bringt die Firma Friedr. Carl Bauer, Fabrik und kunst 
gewerbliche Werkstätte der Baubeschläge-Branche, 
Stuttgart unter dem Namen „Neverfailing“ auf den 
Markt. Der Hauptvorteil besteht darin, daß die mit 
„Neverfailing“ angeschlagenen Türen vollkommen 
geräuschlos gehen, und daß beim Senken und Werfen 
des Holzes keine großen Reparaturen notwendig sind. 
Denn vermittelst eines Schraubenschlüssels ist die Tür 
in wenigen Minuten wieder in die richtige Lage ge 
bracht. Auch der neue Pasquilloberlichtverschluß 
„Suevia“ wird allseitig Interesse erregen. Nur Für 
zweiflügelige, vertikal aufgehende Oberlichtfenster ver 
wendbar, vermittelt er durch Vorreiter ein leichtes 
Öffnen und Schließen von unten aus, wodurch die 
lästige Benutzung einer Leiter in Fortfall kommt. 
Wir verweisen unsere Leser auf den der heutigen 
Nummer beiliegenden Prospekt der Firma, der die 
Interessenten auch zugleich mit einer praktischen Neue 
rung in Treppenläuferstangen im Bilde bekannt macht. 
* r 
In den Steinbrüchen der „Granitwerke Steinerne 
Renne“ bei Wernigerode a. H, wird ein vorzüglicher 
grüner Granit gewonnen. Es ist das einzige grüne 
Material und besitzt gegenüber dem schwedischen 
grünen Granit nicht zu unterschätzende Vorteile. Wir 
machen unsere Leser auf den der heutigen Ausgabe 
unserer Zeitschrift beiliegenden Prospekt der „Granit 
werke Steinerne Renne, Aktiengesellschaft“ aufmerksam.
        
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