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Dritter Akt.

Full text: Sozialaristokraten / Holz, Arno

modernenFreiheitsk�mpfersauchist,kanndochkaumdas
allgemeineInteresseso beanspruchen.Siewissenvon
der brutalenVergewaltigung,die ich geradedieser
meinerIdeenwegenunl�ngstvonunserersogenannt
freiheitlichstenParteizu erduldenhatte,diedieIdeale
ihrer Jugend,wie es leider immermehr und mehr
scheint,l�ngstvergessenhat.
Naphtali
Gewi�,Herr Doktor. DasVlatt hat ja damalsvon
IhrenEinsendungenfastallessorgf�ltiggebracht.
Gehrke
(dar�berhinweggleitend)Ja, ganzrecht. Ich entsinne
mich. Nun,jedenfallsderVersuch,michalsPolitiker
mundtotzu machen,d�rfte jetzt wohlals endg�ltig
gescheitertzu betrachtensein.
Naphtali
Hand aufsHerz, Herr Doktor,sa� ich sonsthier?
MeineZeit war mir zu kostbar!. . . Wenn Se
gestatten,ich h�tten Anliegen.
Gehrke
Nunja, davonvielleichtsp�ter. Llm aber,wiegesagt,
nun endlichaufdas f�r michEigentlichezu kommen.
Ich geh�renicht zu den verworrenenJ�ngerneines
Nietzsche.Leutchen,die ihre zuf�lligeIndividualit�t
in G�nsef��chenmit einergewissenNaivet�theutein
den Vordergrundzu stellenbelieben.Mein Ideal
istnicht,wiedasjenerPseudogr��eeiner�berwundenen
Epoche,der blo�esogenannte�bermensch,sondern,
wohlgemerkt,die �bermenschheit!Ein Ideal,
dessenerstmaligeSch�pfungmeingeistigesEigentum
ist. Die gegenw�rtigeGesellschaftbietet nicht das
        
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