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IV. Ein theurer Braten

Full text: Auf dem Stadtgericht / Salingré, Hermann

IV. Ein theurerBraten.
Assessor(ausrufend).Varbiergch�lfeSchneider!
Schneider.Hier!
Assessor.Wie hei�enSie mit vollst�ndigemNamen?
Schneider.Ja, das ist ebenmeinUngl�ck.
Assessor.Wie Siehei�en?
Schneider.FriedrichAugustSchneider.
� Dasist ja
ebenmeinUngl�ck!
Assessor.Wieso ist das Ihr Ungl�ck?
Schneider.Hie�eick z. B. SebastianM�lleroderFerdinand
dinandSchulhe,so w�re ich jetzt nicht hier. Nun ist aber
Friedrich AugustSchneidervorgeladen� ich hei�ezuf�lligso,
folglichist das meinUngl�ck.
Assessor.HabenSiesckonmalgesessen?
Schneider.Nein,das l��t meinGesch�ftja gar nicht
zn, nnsercinskommtja gar nicht zumSitzen,immerkaufen!
Assessor.Ich meine,ob Sieschonbestraftsind?
Schneider.Ach so, ja das kann schonm�glichsind.
Siewissen:derKrng gehtso langezumWasserbis er bricht,
ein Mal ist kcin Mal �
Assessor.WissenSie,weshalbSiehier sind?
Schneider.WegenmeinHandwertim entgegengesetzten
Verfahren.
Assessor.Wie meinenSiedas?
Schneider.Sonstbarbiereick, � hier soll ich barbiert
biertwerden;� sonstsckueideich Anderndie Haare,
hier soll ich Haare lassen;sonstlasseich zur Ader,jhier will
manmir zur Ader lassen.
Assessor.Die WittweSchr�pfkopf,Ihre Brodherrin,
beschuldigtSie,ihrenPapageimuthwilligerwcisegebratenund
verzehrtzu babcn. R�umenSiedasein?
Schneider.Die Sache ist die: DieserPapageischien
sich'sin denKopf gesetztzn haben,mir zu �rgern,er schimpfte
in eins fort Schaafskopf�
Assessor.Und Sie f�hltensich getroffen?
        
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