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V. Berliner Chambregarnisten

Full text: Auf dem Stadtgericht / Salingré, Hermann

jung waren,oochwolmanchmalzu sp�t,oft ooch wol jar nich
nach Hausejetommensind.
K�ckert. Davonwill ich auch weiter jar nich
reden,aber neulichdie leschichtemit den Punsch!
Angekl.Punsch? Nee,Azzesserken,desis jut! Also
stebtK�ckert neulickAbendsnach Zehneauf'u Hof, jrade un-
Fenstervon meineHinterstube,als pl�tzlicheine janze
Wassers�ule�ber sein jrauesHaupt zusammenbricht.Durch
un durch ua�, kommter zu mir un sagt: Das find meine
Schambergaruistenjewesen,� sie h�ttenihn mit Punschbejosseu!
josseu!Punsch?sageich, na oochnoch,siewerdenIhnen
jrade mit Punschbejie�en!� Nu sagtK�ckert: Punsch,
derreiuePunsch,dasriecheich ja den Augenblick!Nu frage
ich Ihnen,Herr Azzesser�
K�ckert. Des is uu richtig, WesendenPunschalleene
leenewollteich noch jar nichtsmal sagen,aber der
Vorfallneulichmit die Mamsell�
�ngekl. Ja, wer war dennda Schuld? SehenSie,
liebsterAzzessor,vonmir ausk�nnensich meineHerrenuf'n
Koppstellen,ich k�mmremir uich drum; la�t sie macheu,was
sie wollen,denkeich, Jugendhat keineTugend
� ich habe
auch keine jehabt!� Wird also neillch K�ctert zu mir
raufkommenun mir zufl�stern:Bei Ihren Maler drin passirt
sirtwas,jeh'nSe blos mal rin. � Neujierdekenneich uu
jar nick,Herr Azzesser,� da mir aber derMaler s�wuvor
achtDageum Streichh�lzerjebeteubatte,dachteich, es is
dieh�chsteZeit, un bringe sie ihm fojleichreiu! Erwar nich allein � er malteVeuus'u! Nu malenSie
sich aber meinErstaunen,als die Venus,welcheich �brijcns
jcnsnochvon fr�her her kannte, wo sie Nietehie� und
Zimmtpr�tzelnverkoofte� alsdiesealsozu mir sagt:Macheu
Sieh�bschdie Dh�rezu -- es zieht,un ich diesthuend,ein
lautes�Au!" vernehme.HatteK�ckendurch die Dh�'rspalte
jehorcht,un als ich die Dh�re zumackle,war er drau�en,
un seineNasenspitzein deStube!
K�ckert. I � von die Nasenspitzewill ich uu
noch jar nichtsmalsagen,aberso 'ueSceuein meinem
Hause�
Angekl. Ach wasSccue,des is dcn Maler sein Jeschaft�
        
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