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Full text: Puhlmann contra Bölicke / Löffler, Carl

seineNasesteckt,im da bin ich am Sichersten,wennich ihn
desNachtssuche,dennbei Dageschwiemelter umher. Das
mu� mankennen!
Pr�sident.Das ist keineEntschuldigungf�r Sie und
zwarum so weniger,alsSiebereitscilfmalvor Gericht gestanden
B�licke. Ganz recht,Herr Pr�sident,aber immerblos
vor Ihnen;det Schwurgerichtkann sich nich schmeicheln,
mir pers�nlichzukennen;ick haltenumalnischtvon'sSchwurgericht
gericht�denn warum? Weil sie nischt von mir halten!
wennman juug is, schl�gtmanschonmal �ber dieStr�nge,
im Alter verliertsich detvonselbst.Dasmu� mankennen!
Pr�sident.Was nennenSie jung?AlsSie zumersten
Mal vorGerichtstanden,warenSiegar nichtmehrso jung.
Siesind jetztf�nfzigJahre alt und Ihre ersteBeruriheilung
ist zwanzigJahre alt: Sie waren mithin damalsdrei�ig
Jahr alt.
B�licke. Ganz recht, Herr Pr�sident,nur m�cht'ich
bemerken,da� ich immerj�ngerwie Anderewar. Man hat
mir sehr lange gep�ppeltund eingesegnetwurdeich och erst
mit sechzehnJahren.
Pr�sident.DasGerichtwird dar�berbefinden.
B�licke. DasGericht wird sich immer gut befinden
bei son Kunden, wie ich einer bin. Wenn ich's wagen
d�rfte,dennw�rd' ich denhohenGerichtshofbitten,esgn�dig
mit eineGeldstrafeabzumachenund mir mit'sEinspunnenzu
verschonen.
Pr�sident.Wo wollenSie denndie Geldstrafehernehmen?
B�licke(stolz.) Herr Pr�sident,jeder Menschhat sein
Metier.
Pr�sident.Also wovonwollenSiedenndie Geldstrafe
bezahlen?
B�licke. Ein intelligenterMenschmu� sich immer zu
helfenwissen. Im Sommerpelle ich Schotenaus un verdreibe
dreibedieWanzen.
Pr�sident.Und im Winter?
B�licke. Vertreibeich und pelleSchotenaus.Wanzen,
Pr�sident(bl�ttertin den Akten). Unterden AktenIhrer
        
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