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Full text: Ein beleidigter Nachtwächter / Denecke, Ferdinand

lutzeuch(halblaut).Pr�numerando?desw�rest�rend!
Pfeiffer(nachdemder Pr�sidentihm zugewinkt).Ich
bin alleweileseit10 Jahre Nachtw�chterin meinRevier,bei
DageMilchb�round Kuhk�se,und haueIhnenauchkleene,
desheeht:Holz � und kennemeineInstruwirungwie jeder
andereh�hereStaatsbeamte.Ich bin och keenervon diejenichten,
nichten,diejleichblank ziehen�au eontrol�r� ichbin von
sanftmithigeTemperatur,von col�risch-flechmatischeF�rbung!
lutzeuch(halblaut). Wo des denollenIrobiansitzt,
m�cht'ick bloswissen.
Pr�sident.SchweigenSie,Angeklagter!
lutzeuch.Ick sagtenischt,Herr lerichtshof,sondern
machtebloseeneBemerkungvomPlatz!
Pfeiffer(f�hrt fort). Folglichdessensuche ich durch
Jute uf Beruhigungzu Wirten, als wie durch Denunzation
oder Arretur uf Wache. Aber,Herr Staatanwaltschaft,was
zu doll is, is zu doll...ick mu�tein diesemFallelewalt
gebrauchen...Es war jrade Neujahrsdag;ick hatteeben
meinViertelabjefiffen. . .
lutzeuch(springtauf). Een halb Pfund hatteer je
Wen,Herr lerichtshof!
Pr�sident.SchweigenSie,Angeklagter!
Pfeiffer.Herr Staatsanwaltschaft,ich besch�ftigemir
nie nick mit spirizi�seletrenke!(Pr�sidentwinktihm.)
lutzeuch(halblaut).Nich?Wir wissenwoll,werdran
Schuldis,da� alleDagedie Spirituspreisesteigen!
Pfeiffer(f�hrt fort). Ich hattealsoebenjefiffen. ..
dah�re ich, so um UhreZwee,Einenm�rderlichschreien:
�Carline,Carline,machuf! . . . woraufeinezarteweibliche
Damenstimmeausdie f�nfteEtageantwortet:�Ja, komm'
manruff, Du oller Saufsack,denHaarbesenun denStiebelknecht
knechthabeick mir schonstzurechtejestellt!"
        
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