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Full text: Ein beleidigter Nachtwächter / Denecke, Ferdinand

Pr�sident.Liebe? (L�chelt,desgleichendie Beisitzer).
Erkl�renSiesich deutlicher.
lutzeuch.Ja, sehenSie, ick liebte eben dunnemals
CarlineKiekebachen,un �bereiltemir ohnedringendeIr�nde
init'sHeirathen,schwor � un des war mein Perbrechen!
DieStrafefolgteuf'm Fu�e...ich habe15 Jahre jeb��t
ohneAnerkennungvonMilderungsjr�nden,un ohne(weinerlich)
lich)Begnadigung!Au�er dieseseheligeVergehenhabeich
mir niemalsnichteinePolizei-Conterventionnichtzu Schulden
denkommenlassen.
Pr�sident.Schongut!Siestehenjetzthier unterder
Anklageder n�chtlichenRuhest�rung,Widersetzlichkeitund
Mi�handlungeinesBeamtenbei Ausf�hrungseinerdienstlichen
lutzeuch.Desmu�'nIrrthumsind. Ick bin'n ruhiger
gerB�rger,un keenKrakehlerun Mi�H�ndler.
Pr�sident.Die AussagendesBesch�digtenundZeugen,
gen,Nachtw�chterPfeiffer,werdendieAnklagen�herbegr�nden
denundIhnen die Vorg�ngejenesAbendsins Ged�chtni�
zur�ckrufen,� ZeugePfeiffer,Siesind, gleichwieder Angeklagte,
geklagte,imBesitzder Anklageakte;erz�hlenSie den Hergang
gangIhresZusammentreffensmit Jenem der strengsten
Wahrheitgem��!
lutzeuch.Na,da binick dochneugierig!(drohtPfeiffer
mit der Faust).
Pr�sident.Nun, ZeugePfeiffer?
Pfeiffer.DerAngeklagtedrohtmich ebenmit deFaust.
lutzeuch. Des is nich wahr, Herr lerichtshof,ick
machtemanblosdie Fingerzu, weilmich die Maus juckte.
Pr�sident.Angeklagter,ichratheIhnen,sichdurchausangemessenzu betragen,widrigenfallswir Siezu einersofort
zu verb��endenDisciplinarstrafeverurtheilenwerden.
        
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