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Full text: Ein beleidigter Nachtwächter / Denecke, Ferdinand

W�chterPfeiffermu� feinStandzuKopp jestiegensind,denn
sonstkanner jar nich keineSacheerfinden,die so von die
Wirklichkeitabweicht. Erschtenser hat mir alseenenn�chtlichenKrakehler
lichenKrakehlerhinterlistigverleumdet!(wendetsich zuseinen
Bekannten).SagenSie,meineHerren,bin ick einKrakehler?
Alle. Ne,ne, lutzeuch,desbisteuich!
lutzeuch.Macheick um 2Uhr in die NachtSkandal?
Piepenbrink.Ne,Bruder,desdhustenich!
Pr�sident.SobaldSie sich dort nocheinmalunberufen
rufenindie Verhandlungmischen,werdeich den Zuh�rerraum
raumr�umenlassen. Angeklagter,Sie habennur hierher
zu sprechen!
lutzeuch.lut, Herr lerichtshof!ErlaubenSiemir
jedoch,Ihnenmeinjanzesh�uslichesVerh�ltni�zuenth�llen.
MeineFrau Carline war wie alleWeiber,vor die Hockzeit
IlacejetztissieaberdetreeneFensterleder.MeineFrau�
Pr�sident.Halten Sie sich an die Sache. Ihre
Frau geh�rtnicht hierher!
lutzeuch.ErlaubenSie j�tichst,meineFrau jeh�rt
jrade eejentlichhierheruf die Anklagebank,un ick nich,denn
die is an den janzenZimmtSchuld!....Es war also
Neujahrsnacht,un Neujahrsismanvielmehrufgelegtzum
Kneipen,als an'n anderenDag,dennmanmu� sich doch
von die Sylvesterstrapazienerholen! Wie ick also nach
die Kneipe jehen will, sag' ick zu meineFrau: �Carline,
gieb mich den Hausschl�ssel!"
� �Wat," sagt se, allwiederrumdreibenmit
wiederrumdreibenmitdeineSaufbr�der?"
�
Ueber
diese Injurie behalte ick mir ein besonderesVerfahren
vor, denn sie hat jedenfallsnich blo� mir, sondernoochdie
s�mmtlichenhier anwesendenverehrlichenStammj�ste,zu die
ick mir seit25 Jahren z�hle,beleidigtund mit Redensarten
besch�digt.(Piepenbrinkund die Stammg�stemurmeln
        
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