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Gerichts-Zimmer

Full text: Das grösste Portemonnaie hat Ladewig / Böhm, Martin

sind jetzt frei,aber die Wei�enbei nnskostennoch immer
Geld.
Richter. SiehabenalsodenInhaltdesPortemonnaies
vertrunken?
Ladewig.Nee� nich im Geringsten!BlosdenInhalt
von die Wei�e.
Nichter. Sie warenfr�herSchneidergesellc,welcheStellung
lungbekleidenSie jetzt?
Ladewig. Jetzt bekleideich Niemanden,weil ich das
Gesch�ftaufgegebenhabe. Ich arbeitejetztauf �Strike," was
man fo viel wie jar nichtarbeitennennt.
Richter. Ich will hier nichtsvonStrikeh�ren,fondern
frageSie,welcheStellnngSie jetzteinnehmen.
8ad ewi g. Als B�rgereineliberale,alsM ensch eine
j�mmerlicheund als Ehemannhabe ich die Stellnngvon
demHeiligenimSchlo�hof:ich bek�mpfeinenDrachen.
Richter. Siem�ssendoch irgendeineEigenschaft,einen
Standhaben.
Ladewig. Ja, � Eigenschaftenhabeich fehrviele,und
die leidenschaftlichstedarnmeris der Durscht.Sieglobeugar
nich, wie ich dadrumschon die Fliegenbeneidethabe. Die
sterbendoch oft eencnzu seligenTod, wennsie sich in K�mmel
ers�ufen.(Mit W�rme)O ich w�nschte,der ganzeSchafgraben
w�re ein SeevonK�mmel,ich wollteihn in ein Jahr trocken
legen.
Richter. Siehabenalfo jetztgar keineBesch�ftigung?
Ladewig. O ja, ich befassemir mitsAuskloppenvon
hoheHerrschaftenuud geehrtePublikums!
Richrer. Also SiereinigmKleider?
Ladewig.So is es, Herr Criminalrath.Un wennich
        
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