Path:
Gerichts-Zimmer

Full text: Das grösste Portemonnaie hat Ladewig / Böhm, Martin

bleiben und mitthcilen,wie Sie zu dem Portemonnaiegekommensind.
L ad c wig. Es kommtgleich,HerrCriminalrath.Wie ich
also dar�ber nachdenke,an wem wohl Schleswig-Holstein
fallenwird, fliegtmir EtwasvonOben an denKopp, ich erschrecke
schreckemirund falleauch� und an wemmeinenSiewohl?
an ein Portemonnaie.
Richter. Sie behauptenalso, da� das Portemonnaie
aus einemFenstergeworfenwurde;wasthatenSie,alsSie
es liegensahen?
Ladewig. Ich hob esauf.
Nichter. Dasverstehtsich von selbst.
Ladewig.Na warumwoll'nSiemir dennbestrafen?
Richter. Was enthieltdasPortemonnaie?
Ladewig.Geld!
Richter. Ich meinewievielGeld?
L ad ewi g. Viel Geld? Nee�imGegentheil,sehrwenig.
Es war ein gro�esPortemonnaie,abersehrkleinesGeld?
Richter. Essoll �ber 25Thalerenthaltenhaben.
Ladewig. Das kann schon sein � aberst fr�her.
Wie ich es fand, da warengradenochzwei�Jute" drin nn
eineBademarke.
Richter. ZweiGroschen?Das ist ja gar nichtm�glich!
Ladewig.5) das is sehr m�glich,Herr Criminalrath.
Ich habe�ftersschonzar nischtin meinPortemonnaiegehabt,
un es war ooch m�glich.
Richter.WashabenSiemmmitdemInhaltbegonnen?
Ladewig. lar nischt � Rein jar nischt � denn wie
ich mir einekleineWei�egekaufthatte,war dasGeld alle.Es
ist eigentlicheine Ungerechtigkeit,die Schwarzenda dr�ben
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.