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Das Sitzungs-Zimmer der V. (Fremden-) Abtheilung

Full text: Humoristische Polizei-Silhouetten / Pohlidal, Helene

Frau Nennebohm. Na, ick konntedoch die Keule
nich so trockenrunterw�rjen.
Bresecke. Wie dies verzehrt ist, versp�rtsie noch
Appetituf 'ne PortionRinderfiletund noch een Ilas Irog.
Ooch das kommtund wie ick ihr sage,da� ick als janz
Fremdernicht alleenezu Hausefinden werde,sagtsie mir,
sie wollemir denWegzeigen.DiesedleAnerbietenvondiese
Personr�hrte mir und wiesie noch 'nePortionButterund
Radieschenund eine Tasse Kasse mit Kuchen uf meine
Rechnungrunter spedirthatte,sagteick: Na nu Pusselken,
wolln'wir gehen.Ja, sagtesie,�derstnocheenVierjroschenst�ck
st�ckzu'slarderobenjeld.Ooch diesenoch. Mit eenMal
schreiensie in den Saal: Haut ihn, schmei�tihn raus!
Nickerchen,sagtluste,da giebt'sKeile,da m�ssenwir mit
mangseinund looftweg. Ick gehenachundsehe,wiegerade
der Danzmeesterrausgeschmissenwird, weil er nich leiden
wollte,da� Eener im Schlafrockmit een M�chenin Holzpantinen
pantinendanzte.Und nu seh' ick, wie die lustemit eenen
andernausdie D�hreraus jeht. Nu denkenSiemal:eene
Portion Hammelkeule,een Mal Rinderfilet,zwee Il�ser
Irog, Butter und Radieschen,Kasse und Kuchenund een
Vierjroschenst�ckzu'slarderobenjeld.SagenSieselbst,Herr
Sekret�r,is desnochnischt?
Polizei-Sekret�r.Wie kamenSie aber zu dem
n�chtlichenSkandal?
        
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