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Der Polizei-Gewahrsam

Full text: Humoristische Polizei-Silhouetten / Pohlidal, Helene

Der Polizei-Gewahrsam.
(Es ist zweiUhr Nachts. Vor der Stadtvoigteistehen:ein
Schutzmann,Breseckeund Frau Rennebohm;der
Schutzmannschelltan einerKlingel,die sich zur Seiteeines
gro�enThorsbefindet.Letztereswirdge�ffnet;einGefangenw�rter
w�rtertrittheraus.)
Gefangenw�rter.Nun, was bringenSienoch so
sp�t,oder vielmehrso fr�h?
Schutzmann.Einen Mann und ein Frauenzimmer.HiersinddieEinlieferungs-Anzeigen.�(�bergiebtPaplereund
geht. Der Gefangenw�rternimmtbeideInhaftirtein Empfang
pfangundschlie�tdasThor.)
Bresecke.M�nneken,Sieschlie�enhier zu und spunden
denmirin � wersindSiedenn,da�Siesichherausnehmen,
mir hier rein zu nehmen?
GefangenW�rter. Ich bin der Schlie�erund Sie
werdenmir folgen.
Bresecke.Na, wennSieein richtigerSchlie�ersind,
wat schlie�enSiewohlvonmir? Seh'ick auswie der
Stra�enr�uberBrinckhoffoder wie der EinbrecherNeupert,
da� manmir hier einspundenwill? Bin ick eenDodtschl�ger,
ger,eenGewaltsamer,een Mordbrenner?Nee,jar nischt
bin ick; ein unschuldigesWurm bin ick, einehrlicherSeefensieder
siederund iesFrauenzimmerist manblo�anAllensschuld.
Frau Rennebohm.Ach lassenSie man hier das
Gew�sche.DiesenMann jehtdas jar nischtan. Ick wee�
        
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