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[Hefte 23-30] 24. Heft: Herr Buffey im Tugend-Verein

Full text: [Hefte 23-30]

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lig 'ne Dame w�ren, des hee�t en Frauenzim-
mer, denn kann ick Ihnen versichern, da� meine
H�nde sehr laute und schlagende Gedanken haben
w�rden! (Zu Nilhelm.) Da haste mein Schnupp-
duch, wenn Dein's nich reicht! (Zur Geheimr�thin.)
Ie sch � pf, sagen Sie? Ja, ick bin en Ieschipf,
denn in Deutschland jibt et viele Millionen Ie-
schipse un man wenig Ieschlpse! Un ich, Ma-
dam, ich bin en Ieschvpf, n�mlich en Iesch�pf
Iottes, was teenen Menschen �ber sich erkennt!
Plebejer, sagen Sie? Ja, ich bin en Plebejer
Un bin stolz darauf! Sie wissen nich, was en
Plebejer is, un daher will ich es Ihnen sagen,
denn ich lese Lit tr a tu r, weil ich Re n tie r bin,
un daher nischt zu dhun habe! Plebejer sind Men-
schen, die nat�rlich denken un richtig f�hlen, w�h-
rend die Vornehmen un Iebildeten verschroben
find, un Plebejer sind Menschen, die noch en Bis-
ken Leidenschaft un Muth haben, w�hrend die An-
dern ausjelutschte , eijennuhije, bequeme, krieche-
rische Schufte sind, die, wenn se ihren Bauch voll
haben un mit den Viertels-Commsarius jut stehen,
die arme Welt loofen lassen wie se will.Ick oppo-
niere mir aber, Madam, wo ick wat Schlechtes
un Niedertr�chtijes sehe, un wenn ick ooch dabei
manchmal ausjelacht werde, so is doch mein ju-
ter Wille da, un ich triste mlr damit, de�
        
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