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[Hefte 23-30] 24. Heft: Herr Buffey im Tugend-Verein

Full text: [Hefte 23-30]

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Wassers und der Entbehrung aller Freude und aller
Forschung und aller Freiheit, die S�nde der ver-
derbten Welt nach und nach wegschwemmen und sie
dadurch vor einem zweiten gleichen Ungl�cke, vor
ihrem ganzlichen Untergange bewahren.
Herr Buffey. Denn k�nnte sich also eijent-
lich der Tugend-Verein S�ndfluth nennen?
Vorsteher Ibikus. Mit gro�em Rechte, ge-
liebter Bruder!
Frau Kiezel (zu Frau Lehmann). Sehn Se,
Ievattern, nu wird et mir klar, warum hier
Viele drunter sind, die so wucherhaft pumpen.
Herr Buffey (ein Glas Wasser ergreifend). Na
denn will ich Ihnen des nich abschlagen; uf �n
Bisken S�ndstuth soll et mir nich ankommen.
(Er trinkt.) Nanu war' ick aber wirtlich neujie-
rig zu wissen, wen ick in diesen Oogenblicke seine
S�nde fortgeschwemmt h�tte?
Vorsteher Ibitus (immer mit frommer Miene
und in halb singendem Tone). V, mein geliebter
Bruder, wie viel der S�nden magst Du noch
aus Deiner eignen Seele fortzuschwemmen haben!
H e rrBu ffe y (etwas beleidigt). Na, ickjlooie, bei Ihnen is ooch noch nich Allens reene
abiewafchen! So'n kleener Fettfleck von Reib,
Verleumdung, Kriecherei un Sinnlichkeit wird woN
ihre Seele ooch noch uft Chemisette haben.
        
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