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[Hefte 23-30] 24. Heft: Herr Buffey im Tugend-Verein

Full text: [Hefte 23-30]

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Sechs. Nun ist der fr�her so heitere Mann tr�b-
sinnig und krank geworden, unsere sonst so gl�ckliche
Familie kennt kein L�cheln mehr.
Frau Icks. Das soll wiederkommen; janz
jewi�! Sie werden ihre Eltern unterst�tzen.
Luise. Ich besuche nun den Tugend-Verein
und bitte Gott, meinem Vater zu verzeihen. Denn
sicher ist doch seine Unfrommigkeit schuld an unserm
Ungl�ck.
Frau Icks. O nein, gewi� nicht! Er ist
angeschw�rzt worden, er wird sein Recht noch fin-
den. Ich kenne einige Herren, Verwandte von
mich, die solche Stellung haben, da� sie sich seiner
annehmen k�nnen. Wenn Sie mich die Ehre ih-
res Besuchs schenken
Klempner Schwemmte (auf die beiden Frauen
deutend). Du, seh' mal, Prusing, da is der Ha-
bicht wieder �ber eine Taube her.
Horndrechsler Prusing (nach der Th�r
schauend). Stille, da kommt der Vorsteher!
Vorsteher Ibitus (geht mit gefalteten H�nden,
den Kopf seitw�rts gebeugt, rasch auf den Tisch in der
Mittedes Saales zu, trinkt ein gro�es GlaS Wasser, rich-
tet den Blick zur Decke, faltet die H�nde wieder und geht
mit seitw�rts gebeugtem Kopse nach der Trib�ne. Hier
legt er den Kopfauf dieBr�stung und murmeltunverst�nd-
liche Worte).
(Tiefe Stille. Ulle bewegen leise die Lippen.)
        
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