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[Hefte 23-30] 23. Heft: Antigone in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

I� Auditorium.
Philologe Bos. (wonnig den Kopf sch�t-
telnd) Herrlich! Herrlich!
Funke, (neben ihm.) Aber wie d�rfen Sie schon
jetzt entz�ckt sein; die Kom�die hat ja noch gar
nicht begonnen?
Philologe Bos. (blicktihn ver�chtlich an und
zuckt die Achseln.) Wei� ich! (selbstgef�llig.) Da�
man die Trag�die gibt, dar�ber bin ich entz�ckt.
Wie wird uns die L�cherlichkeit, die Erb�rmlichkeit
alles modernen Plunders klar werden, wenn dies
gro�e Schicksal, diese geisthohen, geiftplaftischen
Gestalten der Antike vor uns treten! Erhabener
unsterblicher Sophokles, Deine weltbesiegende, auf
uns herniederschauende Psyche sei um Verzeihung
gebeten, ba� wir Deine unantastbare Sch�pfung
�ber dieselben Bretter gehen lassen, auf dmen
die Hundsf�ttereien neuerer Jahrhunderte nmher-
ludern und ihren Schmutz absch�tteln!
        
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