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[Hefte 23-30] 24. Heft: Herr Buffey im Tugend-Verein

Full text: [Hefte 23-30]

4Frau Lehmann. Sie scheinen schon m�de zu
sind, Frau Ievattern, un der Tugend-Verein hat
noch nich mal anjesangen.
Frau Kiezel. Ne, ich war die verjangne
Nacht auf en Kindtaufen, un da haben wir bis
zwee Uhr jedanzt un dummes Zeug jemacht. Un
nachher Hab' ich kaum 'ne Stunde schlafen k�nnen,
denn mein Mann hatte von des viele Drinken einen
Zustand, den ichIhnen nich beschreiben kann, Frau
Ievattern.
Frau Lehmann. Kommt Ihr Mann heute
ooch in den Tugend-Verein?
Frau Kiezel. Vielleicht kommt er noch nach,
aber ihm is noch immer nich recht wohl, un denn
macht er ooch lieber feine Parthie Solo in de Ta-
bagie. Ueberjens, mir war' et recht lieb, wenn er
heute nich k�me, denn der h�bsche Feldwebel, den
Sie neulich bei mir jesehn haben, der willhier ooch
bei uns Mitjlied werden un heute hier sind. Un
mein Mann is etwas schalou us ihm. Ach sehn
Se mal, Frau Ievattern, da kommt die Mamsell
Schineberjen aus de Ro�marienjasse mit ihren
Kurmacher! Det is ooch 'ne �chte Prinzessen!
Aus eene Putzanstalt kommt se in de andre, weil
ihr keene wejen ihre jro�e Sittsamteit behalten
will,un weil se vielleicht ooch �ber Mein un Dein
besondre Bejriffe hat! He, he, he! Ja, des is de
        
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