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[Hefte 23-30] 23. Heft: Antigone in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

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Philologe Bos. (applaudirt und br�llt.)
Bravo, bravo, bravo!
Piefle. (zum davoneilenden Kreon.)
smpfehl' mich Ihnen gehorsamst, Herr Rott!
Gehen Sie jef�lligst nich nach dem dustern Keller; Sie
finden Madam Erelinger nicht �ehr da. Diese �chte
Antigone h�ngt bereits nicht sich, sondern das Alterthum
an den Nagel; sie kleidet sich in der Garderobe um,
streift den Pathos ab und �ird nat�rlich. Folgen Sie
meinem Rathe, Herr Rott! Wenn Sie nachher mit
Herrn Grua auf dem Anne vork�men (hinunter-
deutend) Sie hiren: das Iugendthum wird stirend l(Allgemeines Gelichter, dann f�rchterliches Pfeifen
und Pochen.)
Publikum. Hinunter mit den Griechen.'
Beamter, (auf lineParquetbank steigend, winkt,
da� man ihn h�ren m�ge.) Ich bitte um Ruhe!
Schlosser, (welter pochend.) Legen Se sich
zu Bette!
Beamter, (schreit.) Man lasse mich spre-
chen! Mein Ansehen, meine Stellung, meine Ge-
burt fordern Achtung! Ick habe �ber zwanzig
Ahnen!
(Das Pfeifen und Pochen wird immer st�rker.)
Schlosser. So? Na det schabt nifcht! (t�ch
tig pochend.) Rrrr! De�halb kommen Se doch
nich zum Reden! Rrrrrrrr �!
        
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