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[Hefte 23-30] 23. Heft: Antigone in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

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Kreon.
Wird dessen, der sie lenket, nicht die Ttadt gesch�ht?
H�mon.
In einer W�ste herrschtest du nach Wunsch allein.
Schlosser, (hinaufrusend.) H�r'n Se mal,
Herr K�nig Kreon, da hat IhrSohn ganz Recht,
und Se haben Unrecht, wenn Se uns da uf-
schwatzen wolln, Se w�ren als Stadt da. Wir
sind in de Kom�die gekommen, Se als Herrn K�-
nig Kreon zu h�ren. Wenn Se aber wolln 'ne
Stadt sind, so lassn Se sich gef�lligst vorher von
Ihrem Hoftapezirer en Bi�ken ufpripar�ren, da-
mit man's sieht, Se haben de janze Stadt ein-
genommen, m�ssen sich aber och gefallen lassen,
da� wir Se Mittwochs und Sonnabends h�bsch
kehren.
Buchbinder. Ja!
Schlosser, (zu H�mon.) Sie da, junger
Herr, sprechen Se nich so aus junghegelscher
Schule, wenn Se nich verboten seyn wollen. So-
phoklessen kann man wohl so wat erloben, denn
er war ein alter Mann und schrieb uf Iriechisch,
aber die deutsche Sprache vertragt solche gew�hn-
liche Sachen, die Jeder we�, nich. De� merken
Se sich, denn Se kennen unser Volk noch nicht.
Klem pner. Herrjees, wer kommt'n da nach
Iriechenland ? Wer iS'n de�, der da eben uf de
        
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