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[Hefte 23-30] 23. Heft: Antigone in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

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H�mon.
Mein Vater, Dich in ungetr�btem Gl�ck zu sehn.
Ist werth und tlstlich �ber alle Sch�tze mir.
Was ist dem Sohne stolzre Lust als Vaters Heil,
Und was dem Bater, als des Kindes bl�hend Gl�ck!
O trage nicht beharrlich nur den Einen Sinn,
Da�, so wie du willst,anders nicht, das Rechte sei.
Buchbinder. Wie kann der H�mon nur
so was sagen! Er blamirt sich. Denn des sind
allens taube Kerne aus dem verdorrten K�rbis
der Platenschen Philosophie ;die hat den Iriechen
so'n Heckscho�ereien uffchwadronirt. Der H�mon
hat's gescheidter gemacht, wenn er unser Berlin-
scheS Wochenblatt, seliges, studirt h�tte; da stand
es Schwarz auf Wei�, da� die G�ttin des Rechts
en Waschweib is, die mit ihrem Wassereimer des
Recht nur aus enem enzigen Brunnen sch�pft.
Kr e on.
So soll die Stadt mir sagen, wie ich herrschen mu�?
Hamon.
Sieh nun, wie sprachst du nur zu sehr dem J�ngling
gleich!
Kreon.
Gebeut ein Andrer, oder ich, in diesem land?
H< m on.
Die Eines Mannes wird genannt, ist keine Stadt.
        
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