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[Hefte 23-30] 23. Heft: Antigone in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

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und
Und die h�pfenden L�mmer grasen,
Lustig um ihn auf dem sonnigen Rasen 5
S��es Tinen entlockt er der Fl�te,
Und das Echo des Berges wird wach.
Oder im Schimmer der Abendrithe
Wiegt ihn in Schlummer der murmelnde Bach
Aber der Krieg auch hat seine Ehre,
Der Beweger des Menschengeschicks,
Mir gefallt ein lebendiges Leben,
Mir ein ewiges Schwanken und Schwingen
Schweben
Auf der steigenden, fallenden Welle des Gl�cks.
Denn der Mensch verk�mmert im Frieden;
M��ige Ruh ist das Grab des Muths.
Das Gesetz ist der Freund der Schwachen,
Alles will es nur eben machen.
M�chte gern die Welt verflachen ;
Aber der Krieg la�t die Kralt erscheinen.
Alles erhebt er zum Ungemeinen,
Selber dem Feigen erzeugt er den Muth.
Stehen nicht Amors Tempel offen?
Wallet nicht zu dem Sch�nen die Welt?
Da ist das F�rchten! Da ist das Hoffen;
Konig ist hier, wer dem Auge gefallt!
Auch die Liebe beweget das Leben,
Da� sich die graulichen Farben erheben.
Reizend betr�gt sie die gl�cklichen Jahre,
Die gef�llige Tochter des Schaums;
In das Gemeine und Traurigwahre
Webt sie die Bilder des goldenen Traums.
        
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