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[Hefte 23-30] 30. Heft: 1849 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

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sehr leid, die Wahl nich annehmen zu k�nnen, indem
die Erfortser-Versammlung jejen meine Irundsa'tzc is.
Sie sehen, de� der Wahlkommzarius dar�ber sehr
verwundert is un es ihm sehr leid dhut, diese selt-
same Volksvertrauens -Ieschichte an der Rejierung be-
richten zu m�ssen.
Herr Strampel. Sagen Se mal, Herr In-
valide, jehen Sie ooch nach Elfort?
Guckk�stner. Ja, in Lompagnie mit einen
Puppenspieler. Wir rechen darnf, dc� Erfort sehr
belebt is, un de� wir da mit einen Puppenspiel sehrjute Iesch�fte machen werden.
Herr Strampel. Des jloob ick nich, wcien de
Concurrenz. Da werden jewi� so jro�e Puppenspiele
zu sehen find, de� Sie vajejen nich wcrdcn ufkonuncn
k�nnen.
Guckk�stner. Det is m�glich, un darum will
ick mir ooch zur Vorsorjc meinen Kulastm mitnehmen.
Ick habe mir schon bei meinen K�nstler ein Morsches
Portrait aus de Zeiten der Reichsvcrwesung bestellt,
wat da in Erfort jcwi� Anklallg finden wird. Wir
muffen aber jetzt eilen, denn ick habe noch zwee Bilder
zu erkl�ren, un et is schon en Viertel uf Elwe, un
wenn ick mir erlaube, hier bis nach halb Elwe zu er-
kl�ren, denn is es nich m�glich, mit de bestehende
ochsdrogicrten Iesetze zu rejicrcn, un denn mu� der
Belagerungszustand erkl�rt werden.
Herr Ducke. Ich bitte, nischt nich jejen den
Belagerungszustand zu sagen, denn dcr Belagerungs-
zustand is doch immer eine Maa�rejel.
Guckka'ftner. Des is nich zu bestreiten. Rrrrrrrrr-
rrrrrr eaction, ein anderes Vild! H�r, meine
Herrschaften, pr�sentiren sich Ihnen die mytholo-
genden Iestalten der Weisheit, der Ierechtig-
        
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