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[Hefte 23-30] 30. Heft: 1849 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

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verf�hren w�rde, aber an die Seite haben sie eine
lange Lanze, um des jeliebte Vaterland jejen die Ueber-
jriffe der andern Bewohner zu vertheidijen. Dasjanze Vild jew�hrt einen erfreulichen un erheiternden
Eindruck. Hunten bricht der Mond durch den Wolken.
Herr Ducke. Ich m�chte wissen, ob eijentlich die
Rejierung in Schwerin Recht hat oder die Ritter?
Herr Strampel. Jedenfalls die meklenburgschen
Kreuzritter. Denn die Rejierung hat sich uf Neue-
rungen einjelaffen un die Ritter zwar ooch, aber nach-
her haben se, wie alle Ritter in Deutschland, e'mje-
sehen, de� Neuerungen ihnen schaden, un de� die
Soldaten sehr jut schie�en k�nnen. Un die Ritter
haben Meklenburg schon lange Jahre rejiert, un ha-
ben immer so rejiert, de� sie zufrieden waren. Un nu
wollen se ...
Guckk � stn er. Nrrrrrrrrr.... eaction ,ein anderes
Bild! H�r, meine Herrschaften, pr�sentirt sich Ihnen
ein denkw�rdijes Iem�lde aus de neuste W�h-
lerei nach Erfort. Es...
Herr Ducke. W�hlerei, wollten Sie woll sagen?
Guckk�stner. Ianz richtig; ich hatte mir ver-
sprochen. Bei die jetzigen vielen Ieschichten, die zum
Wohle der Nation passtren, is es leicht m�glich, de�
man sich irrt un nich mehr jenau imOogenblick wee�,
wo Anarchie un W�hlerei un wo Iesetz un Recht is.(Fortfahrend) Also: H�r, meine Herrschaften, pr�-
sentirt sich Ihnen ein denkw�rdijes Iem�lde aus de
neuste W�hlerei, W�hlerei nach Erfort. Es is der
Mojement aus den M�nsterschen ufjefa�t, wo vor denWahlkommzarius aus eine janze W�hlerklasse Eilt
W�hler erscheint un sich nach Erfort w�hlt. So wie
er sich aber jew�hlt hat, so dreht er sich, wie Sie
sehen, um, zuckt die Achseln un sagt: es dhut mir
        
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