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[Hefte 23-30] 30. Heft: 1849 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

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unterbrich doch nich immer den Kukaften mit Deine
dumme Fragen! Ick habe keene Zeit mehr.
Guckk�ftner. Nrrrrrr.-.eaction, ein anderes
Bild. H�r, meine Herrschaften, jenie�en Sie eine
Kammer, die nich aus't Volk, sondern aus de Pollezei
hervorjejangen iS, wie se eben eine Anleihe bewilligt.
Erster Junge. Rindvieh!
Guckk�ftner. Auf welche Pers�nlichkeit beziehen
Sie diesen zweideutigen Ausdruck?
Erster Junge (auf den zweiten deutend). Uf den
hier, weil er mir vorher Schafskopp jeschumpfen hat.
Guckk�stner. Ich willIhnen sagen: der Unter-
schied iS so unbedeutend, de� ich hoffe, Sie werden
sich dar�ber verst�nden.
Herr Ducke. Sagen Sie mal, was ich sagen
wollte: konnte die Hammer, die Sie uns hier zeigen,
nich bei Kalaufornjehns eine Anleihe machen?
Guckk�ftner. Ja, des k�nnte sie, aber sie
kriegte nischt. Des iS der Uebelftand dabei. Denn,
sehn Se mal, Kalaufornjehn liegt jef�lligst in Ame-
rika, un in Amerika pumpt keen Staat einen euro-
peeschen, um de V�lker besser unterdr�cken zu k�nnen,
wat. Nich en Silberjroschen! Des kommt n�mlich
daher, Herr Ducke, weil die Amerikaner mit ihrIeld
nich Hofjeschmeis un Adel un Dausende von unn�tze
Beamte m�sten, nich so viel Millionen vor Pollezei
un D�ppelomaten un Courlere un derjleichen ausjeben,
nich so vielHunderte vonMillionen vor unn�tze Kriegs-
heere verschwenden, sondern weil sich des Volk da selbst
        
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