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[Hefte 23-30] 30. Heft: 1849 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

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Guckk�stner. Rrrrrr ... eaction, ein anderes
Nild! Hur, meine Herrschaften, jenie�en Sie das
sehr erfreuliche Bild von Kalaufornjehn, wo deS
Iold flie�t un in solchen Ueberstu� is, wie bei uns
in Deutschland die Schutzmanner, de Polezei, de Or-
den, die Absetzungen, die polit'schen Prozesse, die
Octroyirungen , die Junker-Niedertr�chtigkeiten un
Ungerechtigkeiten un die Verhungerungen. Sie sehen
hier, meine Herrschaften, das jediejene IoldKlumpen-
weise liejen, un es kann Jeder zujreifen un sich da-
von nehmen, so viel ihm jefallig is. Des Iold wird
auswaschen. Vorne im Vorderjrunde bemerken Sie
die M�nner, wie sie alle Dage jro�e W�sche haben,
un Hunten im H�nterjrunde ihre Frauen, welche sich
dar�ber nich �rjern.
Erster Junge. Worum flie�t 'n hier bei uns
in'n Schafjraben keen Iold?
Guckk�stner Weil wir nich frei sind. Wo
Freiheit is, da flieht Iold.
Erster Junge. Na, wir haben ja aber nanu
'ne Verfassung.
Guckk�stner. Rrrrrr... eaction, ein anderes
Vild! Hur,....
Herr Strampel (zum ersten Jungen). Wir ha-
ben eben jetzt eine Verfassung, weil wirDeS nich je-
fa�t haben, wat wir h�tten fassen sollen.
Erster Junge. Det versteh' ick nich.
Herr Strampel. Ick ooch nich.
Zweiter Junge (zum ersten). Schafskopp, st
        
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