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[Hefte 23-30] 30. Heft: 1849 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

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ihm sagen l��t: Majest�t mochten diese verdr��liche
Eroberung mch �bel nehmen, un dieserwegen keine
Flasche Champajner wenijer trinken, indem sich noch
Alles wieder jut machen lie�e.
Erster Junge. Na, is denn nu endlich Schles-
wig-Holstein frei?
Herr Strampel. Ne, nochnich: Preu�en sch�tzt
es noch.
Guckk�stner. Die Ieschichte is so: nachdem
unsre Br�der, die Schleswig-Holsteiner, noch die
D�ppeler Schanzen erobert un den Sieg bei Kol-
ding jefeiert un sich Lorbeer errungen hatten, sprengt
mit em Mal', zwee Dage vor den Waffenstillstand,
die D�ppelomazie uf sie los un haut sie hinterr�cks
zusammen. Das janze deutsche Volk weint, aber die
Schufte lachen sich in's F�ustchen.
Herr Ducke. Wie so?
Guckk�stner. Nu, is des nich richtig, de� der
Deutsche, der sich wejen des Ueberfalls un die Nieder-
lage unsrer tapfern schleswig-holsteinschen Br�der
freuen kann, ein Schuft is?
Herr Ducke. Des sind Ansichten. Man kann
dar�ber so denken un ooch so!
Herr Strampel. Sie lesen woll die Vo�'sche
Zeitunke?
Herr Ducke. Ja, des Mittags, denn krieje ich
se von meinen Nachbar. Ich benutze ihr zu meine
politsche Kenntni�. Sie ooch?
Herr Strampel. Ne, dazu nich.
        
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