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[Hefte 23-30] 30. Heft: 1849 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

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jrade in dem Augenblick aufjefa�t, wie er immer hin
un her jeht.
Herr Strampel. Des is ein merkw�rdijer
Augenblick!
Zweiter Junge. Jeht denn der arme Mensch,
der Keenig, nich en Bischen in de freie Luft?
Erster Junge. Schafskopp, wo soll'den da
freie Luft herkommen, in Neapel, wo't noch Jesuiten
�bt! Bei uns is des was anders, wir haben hier
keene Jesuiten unter's Volk.
Zweiter Junge. Ach so?
Erster Junge. Wui!
Guckk�stner. Ich will Ihnen sagen, meine
Herren, Seiner Majest�t gehen darum nich in de
Luft, weil er furcht, de� die Liebe von sein Volk zu
zudringlich werden k�nnte.
Zweiter Junge. Ach, als wie so?
Herr Strampel. Kuckste aus die Luke?
Herr Ducke. Na, jeht denn der Vurrbohnen-
k�nig jar nich aus!
Herr Strampel. O det hoff' ick doch!
Guckk�stner (l�chelnd). Ja, Herr Ducke
�
denn
da Ihnen Ihre puhmachende Iattin so jenannt hat,
so vermuthe ich, de� Sie so hei�en
� ja, Herr Ducke,
er jeht aus, aber immer unter Bedeckung, weil
man sich in des warme Italien, in die Heimath der
Appelsine, un so dichte bei's mittell�ndische Meer,
leicht erk�lten kann. DeS Morgen� fr�hst�ckt er
        
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