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[Hefte 23-30] 30. Heft: 1849 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

8Herr Strampel. Ick verlange weiter nischt als
des beschr�nkte Versammlungsrecht, det ick hier alleene
stehen kann, un die beschr�nkte Pre�freiheit, de� ich
hier m�ndlich meine Bemerkungen machen kann, ohne
sie in de Provinzen zu verbreiten.
Guckk�stner. Iott, wat sind Sie vor'n jen�g-
samer Mensch! Sie jehen woll nach Erfort?
Erster Junge. Na wenn et nanu nich losjeht,
denn bitte ick mir meinen Sechser wieder aus! Wir
haben hier nich bezahlt, um Ihre Unterhaltungen
mitanzuh�ren!
Herr Ducke. Auch von mir m��te jedrungen
werden, anzufangen un eine Dischcretion abzubrechen,
die mir jar nich jutjesinnt zu sind scheint.
Guckk�stner. Na, na! man stille, et jeht ja
schonlos Rrrrrr� eaction,das ersteBild! (Pathetisch.)
Hur, meine Herrschaften, jenie�en Sie die feuerliche
Kr�nung des Pr�sedenten Louis Napoljon
zum Kaiser von Frankreich. Er s�tzt, umjeben
von allen seinen Iro�en un Kleenen, auf einen Thron,
der nich auSjeschlagen, sondern von massiven Iold is.
Die Fijur, welche Sie da mit die jro�e bunte M�tze
sehen, stellt Seine Heuligkeit den Papst kio nonne vor,
der sich f�r der Unterdr�ckung seines jeliebten Rom�
bedankt un sie durch Kr�nung erwiedert, wodurch die
herrliche Republik zum Deibel jeht. Die malerische
Kunst hat �ber d�sem historischen Genrejem�lde ihrenjanzen Zauber ausjejossen, wodurch es prachtvoll in
die Augen strahlt un besonders die weiblichen Mit-
        
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